Zum Inhalt wechseln


Der Zufall - eine Glaubensfrage ?


1421 Antworten in diesem Thema

#811 Optimierer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 2118 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 00:26

@Nachtfalke,

Basieux' "Nasen" erinnern mich an die Ausschläge auf einem Kardiogramm
:werweiss::pfanne::blink::hand::hand::hand::huhu::bye1::P:blink::hand::heart::heart::heart::heart::heart::heart::heart::heart::heart::heart::heart::heart::heart::heart:
.
Dann gibt es also doch Muster in Permanenzen... Man muss nur jeweils entscheiden, was man als Muster ansieht.

Gruß, Optimierer

Bearbeitet von Optimierer, 24 March 2009 - 00:54.


#812 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 6753 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 00:44

.




Beitrag anzeigennunu sagte am 23 Mar 2009, 14:36:

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 23 Mar 2009, 10:53:

"...Das sind die Fakten.
Andere gibt es keine.
Jedenfalls keine wissenschaftlichen.
Das Muster wurde quasi als wissenschaftlicher Begriff annulliert, weil es nichts aussagt.
Und darüber sind wir ja auch gestolpert..."
.
"...Nun können wir uns in der pseudowissenschaftlichen Roulettematerie natürlich einfach darüber hinwegsetzen und das von Akteur17 Geschriebene durchführen..."

Beitrag anzeigenAkteur17 sagte am 22 Mar 2009, 23:30:

NF
"...Roulette-Wissenschaft ist eben keine anerkannte Disziplin, deshalb kann es auch in keinem allg. Nachschlagewerk stehen. Ansonsten müsste man den Begriff "Muster" unbedingt anerkennen..."
"...wenn wir aber nun in Folge hingehen und den Versuch unternehmen, den Begriff "Muster" zu definieren, werden wir dafür immer noch keine Definition finden, weil es nicht definierbar ist.
Oder mal ganz einfach ausgedrückt, Psi:
Definiere konkret den Begriff "Muster". Geht leider nicht. Haben wir doch die letzten Tage versucht.

Was soll Nachtfalke nun mit diesem Wort "Muster" Deiner Meinung nach veranstalten?
Wir müssen es anders versuchen, die Zufallsstruktur aufzubrechen..."
Das anzupinnende Definitionsboard sollten wir anfertigen!

Meint Ihr nicht?

Sonst stolpern wir immer wieder über Muster, Satzcoups, Indikatoren, Merkmale, Figuren, Raster und was es noch alles für eine Vielzahl Begriffe gibt, die hier jeden Tag und jede Nacht massenhaft Verwendung finden - die aber anscheinend über Jahre falsch eingesetzt wurden, weil sie anderen Definitionen unterliegen, als denen, die man sich bei ihrer Verwendung denkt.

Die Folge: Missverständnisse.

Der PsiPlayer hat schon Recht, wenn er sagt, dass wir uns hier mit zuvielen Begriffen herumschlagen, die es gar nicht gibt, oder wie ich sage, die zu Fehlentwicklungen in den Diskussionen führen.



:werweiss:


Nachtfalke.



.

#813 roulettebeobachter

    Newbie

  • Mitglied
  • PIP
  • 2 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 00:45

Ist es Zufall, oder was? dass ich hier so was lese.

@Nachtfalke, was du da von Deinem Kardiologen erzählst, sollteste Du schon mal sehr ernst nehmen!



Nur, wenn Dein Herz kammerflimmernanfällig sein sollte, und das ist es ja, lt. Deinem Kardiologen,

dann solltest Du Dir unbedingt einen Defibrillator implantieren lassen,




dann hast Du eine Lebensversicherung für die nächsten 30 Jahre.

Nur, diese Lebensversicherung kostet ca. 14.000 € und ob Du dafür die geeignete Krankenkasse hast, frag Deinen Arzt.

Mach schnell, es ist sehr wichtig, weil ohne Defi überlebst Du ein Kammernflimmern nicht!

#814 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 6753 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 00:49

.



Beitrag anzeigenOptimierer sagte am 24 Mar 2009, 00:26:

"...Basieux' "Nasen" erinnern mich an die Ausschläge auf einem Kardiogramm
:werweiss: :pfanne: :blink: :hand: :hand: :hand: :huhu: :bye1: :P :heart: :heart: :heart: :heart: :heart: .
Dann gibt es also doch Muster in Permanenzen... Man muss nur jeweils entscheiden, was man als Muster ansieht..."
Und dann gibt's noch die "Pappnasen" hier.

:heart:



.

#815 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 6753 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 00:55

.





Beitrag anzeigenroulettebeobachter sagte am 24 Mar 2009, 00:45:

"...diese Lebensversicherung kostet ca. 14.000 € und ob Du dafür die geeignete Krankenkasse hast..."
So ist es.

Aber meine Infarkte habe ich ohne Krankenversicherung überstanden :heart:


Die Restdiskussion erübrigt :pfanne: sich da leider.
Aber bald fange ich ja meine Casinotour an; und da wird das gute Stück dann dabei 'rausspringen.



:werweiss:




.

#816 Boulgari

    Analytiker

  • Mitglied
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 1352 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 01:05

@alle, @Nachtfalke,

Nachtfalke:

Zitat

Aber vielleicht trägt Boulgari ja keine Gürtel. Da weiss er nicht, wo der Gürtel im Allgemeinen sitzt.
Bedauerlich, sowas.

Das einzig wirklich „Bedauerliche“ ist DEIN Gerede über diesen Sachverhalt hier, Nachtfalke.
Dir fehlt definitiv das Augenmaß und so etwas wie Beständigkeit in der Beurteilung der Situation..
Offensichtlich ist Dir „entgangen“, dass ich in dieser Diskussion VORHER nicht einmal diesen @Nanu, oder wie immer der sich jetzt nennt - auch nur erwähnt habe – doch dieser
@User brillierte in seinem letzten Beitrag mit Sätzen mir gegenüber, wie:

Nanu:

Zitat

Deine Ignoranz ist wirklich einmalig..
Ach ja, und jeder der studiert hat, ist soweiso bekloppt - Sag mal: Geht's noch bei Dir?
Geh an's Kesselchen und dreh' an Mama's Rouletterädchen. Du versuchst in meinen Augen nichts weiter, als den Lesern hier im Forum
permanent Deine Meinung aufzuzwingen…

Komischerweise meldete sich unser @Nachtfalke bei so etwas nicht… :werweiss:

Dann weiter, Nachrfalke, schreibst Du:

Zitat

...hätte ich dieses Muster nicht vorliegen..." sagte der Arzt auf meine Frage hin "...könnte ich Ihnen diese Diagnose nicht stellen.
Diese Systolenanordnung ist der Parameter für die Medikamentierung, näheres ist ambulant nicht diagnostizierbar..."

Und weiter…(der Arzt)

Zitat

Er kann nur den Zustand des Moments diagnostzieren und in einer Prognose die Zukunft abschätzen. Zum Zeitpunkt der Betrachtung ist das Muster bereits Vergangenheit, weil sich die Daten schon wieder ändern. Es ist das Abbild eines Ergebnisses, im EKG des Ergebnisses einer Datensammlung..."

Aha.. :pfanne:
Eine Prognose also, aufgrund eines VORHANDENEN Musters generieren.

Erinnert Dich DAS jetzt an etwas, aus meinen Beiträgen , Nachtfalke??

Doch noch in Deinen letzten Beiträgen schreibst Du:

Zitat

Das sind die Fakten.
Andere gibt es keine.
Jedenfalls keine wissenschaftlichen.
Das Muster wurde quasi als wissenschaftlicher Begriff annulliert, weil es nichts aussagt.
Und darüber sind wir ja auch gestolpert.

Nein, Nachtfalke.
Du bist über die, nun für dich lebenswichtigen EKG-Muster gestolpert, deren korrekte EINSCHÄTZUNG und PROGNOSE DIR DAS LEBEN RETTEN KÖNNEN!

Was sollen also diese kilometerlangen Theorien um die einfachsten Sachen??
Was soll diese NEGATION von Dingen und Sachverhalten, die total offensichtlich sind?

Was war denn nun an meinen Beiträgen und Aussagen falsch?? Wozu diese hitzigen Überreaktionen von Dir??
Vergleiche das mit Deinem Eiertanz in der Sache hier – und dann mit meinen Aussagen zum Thema - und lerne was.

Ich mische mich auch nicht unqualifiziert in irgendwelche Diskussionen ein, wo ich von der Materie nicht viel Ahnung habesondern frage höflich.
Ich finde die Art, wié von einigen Anfängern auf meine Beiträge und Hinweise hier im Thread und woanders unsachlich reagiert wurde, einfach unverschämt.

Und dieser „Nanu“ schreibt noch daraufhin, sichtlich um einen „Konsens“ mit Nachtfalke bemüht, an mich:
Nanu:

Zitat

Lies es von meinen Lippen ab: Der Begriff "Muster" lässt sich nicht definieren und existiert nicht. Wenn Du das für Dich definierst, gerne.

Bin mal gespannt, wie der jetzt seine „feste Überzeugung“ aufrechterhalten will..




Boulgari

#817 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3994 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 01:23

Hallo nunu, :werweiss:

Mir liegt überhaupt nichts daran, Dich anzumachen. Aber so wie ich einige Deiner Ausführungen lese, entsprichst Du tatsächlich einem Relativierer. Auch wie jemand, der drei Schritte nach vorn geht und dann zwei Schritte zurück.... Wenn Du Dich darin nicht erkennst, gut, mir soll’s recht sein. Es war nur ein Anstoß darüber einmal nachzudenken. Ansonsten vergiß es. Wenn ich falsch liege, dann erst recht. Ich häng’ nicht dran.

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 24 March 2009 - 01:29.


#818 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3994 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 01:27

Hallo Nachtfalke :werweiss:

Du schreibst:

Zitat

Stell' doch mal einen Link hier 'rein, PsiPlayer, dass wir uns das gezielt anschauen können. Dein Bereich ist immerhin inzwischen sehr groß (und wie ich festgestellt habe sehr vielseitig)
Was ich meine, wurde bereits hier in diesem Thread angesprochen, aber allzu schnell wieder verlassen (siehe den Vermerk von waldek am Ende). Meinen frühen Hinweis zum Thema „Muster“ kann ich hier zunächst nochmals einfügen, dann braucht man ihn nicht extra anzuklicken (stammt zum Teil aus meinen Thread „Spielerweisheiten“, der nur noch zum Teil besteht und reloaded ist und zum Teil aus dem Thread von Casiyes „wann - wieviel - wielange –wohin“):

Am 12.11.02/21:00 strahlte man im WDR die Wissenschafts-Sendung Quarks & Co mit dem Titel aus:
Die Wissenschaft vom Zufall. Siehe www.quarks&co.de

Daraus die folgenden Zitate:

... Dabei entdeckte der Neurobiologe Peter Brugger von der Universität Zürich bei einem Verhaltensexperiment zu Zufall und Psyche, dass der Mensch ein Hang zu Mustern hat.
„Brugger, so heißt es „ist davon überzeugt, dass wir in unserem Leben zu viele Muster sehen und Zusammenhänge herstellen, während eigentlich oft nur der Zufall regiert.“ Denn, so heißt es weiter: „Unser Gehirn ist darauf programmiert, Zusammenhänge und Ursachen zu erkennen, lautet die These der Psychologen. Nur so lernen wir von Kindesbeinen an, die Welt zu begreifen. Diese Eigenschaft erklärt, warum wir dazu neigen, manchen Ereignissen einen tieferen Grund zuzusprechen, obwohl sie schlicht und ergreifend zufällig sind.“
....
Der zweite Unterschied zwischen realen und ausgedachten Zufallsfolgen ist nicht ganz so auffällig. Menschen neigen dazu, innerhalb kurzer Zeit alle Ziffern gleich häufig zu nennen; sie achten also auf eine Gleichverteilung der Würfelergebnisse. Zwar nähert sich der Anteil einer Zahl auf längere Sicht auch beim realen Würfeln einem Erwartungswert. Es gibt aber keinen Zwang zum Ausgleich. Viele Menschen meinen hingegen unbewusst, dass eine Zahl wahrscheinlicher wird, wenn sie lange nicht gefallen ist.


Eine zweite Bestätigung kam im SPIEGEL Nr. 33/9.08.04, Seite 104-113 .
Hier ein kurzer Auszug:

Prinzip Zufall – Die Wahrscheinlichkeit des Unwahrscheinlichen

„ ... Überschießende Phantasie beflügelt oft noch die Neigung, Zusammenhänge zu erkennen, wo gar keine sind. Scharen von Börsianer beschäftigen sich etwa damit, im Auf und Ab von Aktienkursen Trends zu sehen und aus ihnen auf zukünftige Entwicklungen zu schließen. Spötter wie der amerikanische Finanzwissenschaftler Burton Malkiel aber lästern, dass man in die Charts buchstäblich alles hineingeheimnissen könne.
... Geheimnisse in nüchternen Fakten sind überall zu entdecken; das Gehirn muß nur phantasievoll genug assoziieren.
... Dank selektiver Wahrnehmung dringen nur diejenigen Informationen ins Bewusstsein, die zu den eigenen Erwartungen passen; die Unterschätzung des Zufalls lässt das Gehirn Gesetzmäßigkeiten erkennen, wo es keine gibt; und das wilde Assoziieren einer regen Phantasie schließlich stellt Zusammenhänge her zwischen Dingen oder Begebenheiten, die nichts miteinander zutun haben.“ (S. 109-110)

Angesprochen hat es auch
waldek im Beitrag 146:

Zitat

Die Forscher sind sich einig: Ein Mensch kann eine Zufall-Folge nicht von sich aus generieren. Er braucht einen Generator. Es reicht eine Münze, ein Würfel, ein Roulett-Rad.Selbst, wenn ich versuchen würde, eine zufällige Zahlenfolge auf "gut Glück" nieder zu schreiben,würde ich nicht schaffen, ein unbewusst einfließendes Muster auszuschalten. Ein menschlichesGehirn produziert immer Muster. Das, was ich niederschreiben würde, wäre keine Permanenz.Demnach würde diese "unzufällige" Zahlenfolge nicht die bekannten Permanenzgesetze erfüllenkönnen. Oder aber, nicht genau erfüllen. Nur annähernd.

Leider ging dieser Hinweis von waldek völlig unter!

Übrigens, Nachtfalke, danach kam ein sehr guter PASCAL-Bericht von Dir. Leider hast Du meine Frage zu Pascal, die ich zu seiner Zycloide hatte, davor nicht beantwortet. Um so mehr erstaunte mich Deine gute Informationssammlung.

Hoffe damit dienlich gewesen zu sein .

Psi :pfanne:

#819 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 6753 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 02:11

.




Beitrag anzeigenBoulgari sagte am 24 Mar 2009, 01:05:

Komischerweise meldete sich unser @Nachtfalke bei so etwas nicht…

Beitrag anzeigennunu sagte am 23 Mar 2009, 14:36:

"...Ach ja, und jeder der studiert hat, ist sowieso bekloppt - Sag mal: Geht's noch bei Dir?
Geh an's Kesselchen und dreh' an Mama's Rouletterädchen. Du versuchst in meinen Augen nichts weiter, als den Lesern hier im Forum permanent Deine Meinung aufzuzwingen. Kapier es endlich: Neben Deiner Sphäre existieren auch noch andere Menschen mit ganz anderen Ansichten.
Jaja. Da gebe ich Dir vollauf Recht, Boulgari.
Ich habe das mit dem "...Kesselchen..." und "...dreh' an Mama..." übersehen.
Das kann einen wahren Mann schon erschüttern :werweiss: sowas!
Aber es sind soviele Schreiben am Tag -und inzwischen viel längere als meine!!!- dass ich das gar nicht so mitbekommen habe.
Also, entschuldige.
Das war sicher unnötig.



.

#820 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 6753 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 02:16

.



Beitrag anzeigenBoulgari sagte am 24 Mar 2009, 01:05:

"...Eine Prognose also, aufgrund eines VORHANDENEN Musters generieren..."
Warum soll man nicht auf ein vorhandenes Muster etwas vorausschauend deuten?
Wenn man einen dunklen, verhangenen Himmel über sich hat, kann jeder für sich anhand dessen das Wetter für den folgenden Tag voraussagen. Das ist jedem seine Sache. Aber deshalb ist man kein Meteorologe.

Der verhangene Himmel ist das Ergebnis eines Wetterberichts vom Vortag.
In unserem Denkmuster signalisiert er: "...Regenschirm mitnehmen, gleich könnte es regnen..."

Warum soll man nicht auf ein vorhandenes Muster etwas prognostizieren?
Wenn man ein auffälliges Muster sich immer wieder wiederholen sieht, kann jeder für sich anhand dessen die nächsten Coups voraussagen. Das ist das spielerische Element eines jeden Einzelnen. Aber deshalb ist geht man nicht wissenschaftlich an die Materie heran.

Das Muster am Display ist das Ergebnis gefallener Coups.
In unserem Denkmuster signalisiert es: "...Setzen! Die Tendenz läuft..."
Manchmal setze ich auch so. Einfach aus Spaß.


Das ist doch in Ordnung.
Oder nicht :werweiss: ??

Etwas anderes machst Du ja auch nicht.
Habe ich gesagt, dass das schlecht ist?
Ich habe noch nie gesagt, das ist schlecht, was Du machst, Boulgari.


Aber hier in der Diskussion um die Zufallsstruktur gehört es, nach allem, was bisher dabei herausgekommen ist, nicht hinein. Ganz einfach, weil es unwissenschaftlich ist.

Du scheinst weltweit der Einzige zu sein, der das anders sieht.

Trotzdem spielt die Masse der Spieler weiter nach Mustern.
Auch das ist in Ordnung.
Was soll daran nicht in Ordnung sein?


Ich wünsche Dir dabei jeden nur erdenklichen Erfolg, den Du ja -wie Du sagst- hast.
Und dass er ausdauernd ist!!
Was erfolgreich ist, sollte man ausgiebig weiterspielen.
Und sich nicht davon abbringen lassen, durch das, was andere sagen.

Um es "themengerecht" auszudrücken:
Jemand, der anders handelt, würde meines Erachtens bedenklich vom Verhaltensmuster :heart: abweichen.
Und das kann ich mir bei Dir wahrlich nicht vorstellen.


Das Gute ist:
Wir werden uns nie in die Quere kommen :pfanne: oder uns streiten im Forum, Boulgari,
weil meine grundsätzlichen Ansichten eben anders sind. (Richtung "Kaffeesatz" :heart: )
Diese Ansichten habe ich aber nie in Deinen Threads zum Ansatz gebracht.
Indikatoren waren in Deinem Thread noch nie das Thema.
Oder?

Im Übrigen siehst Du das vielleicht etwas pekiert, weil wir hier im Thread einen anderen Schluss ziehen, als Du.
Das macht ja nichts. Dafür ist ein Forum da! Die Vielfalt der Meinungen.
Letztlich habe ich Dich, der ausschliesslich mit Figuren an den Tischen operiert und als Spezialist gilt,
ja deshalb in diesem Thread persönlich angesprochen und gefragt.
Und nach den Indikatoren, bzw. meiner Setzweise, hast Du mich gefragt.
Und ich habe sie erklärt.

Mit diesen zwei verschiedenen Anschauungen kann das Forum prima auskommen :heart:
Und mit den vielen anderen noch viel besser.


:heart:

Nachtfalke.



.

#821 Optimierer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 2118 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 07:37

Hallo,

Beitrag anzeigenPsiPlayer aus Der Spiegel sagte am 24 Mar 2009, 01:27:

... Dank selektiver Wahrnehmung dringen nur diejenigen Informationen ins Bewusstsein, die zu den eigenen Erwartungen passen; die Unterschätzung des Zufalls lässt das Gehirn Gesetzmäßigkeiten erkennen, wo es keine gibt; und das wilde Assoziieren einer regen Phantasie schließlich stellt Zusammenhänge her zwischen Dingen oder Begebenheiten, die nichts miteinander zutun haben.“

Genau so ist es. Man sieht, was man sehen will.
Um das zu verdeutlichen hat ein Wissenschaftler einmal scherzhaft die "Radologie" erfunden. Es gelang ihm, aus einem holländischen Damenfahrrad die wichtigsten Naturkonstanten abzuleiten, z.B.
  • sqrt(Pedalweg bei einer Umdrehung/2) * Anzahl der Speichen = 9,81 (Erdbeschleunigung)
  • (Durchmesser der Klingel)^2 * Radumfang*1000 = Lichtgeschwindigkeit.
  • ...usw.
Zweifellos spiegeln solche Fahrräder wichtige Naturgesetze wider.
Aber nicht nur holländische Damenfahrräder eignen sich für sowas, Kaffeesatz ist auch nicht schlecht... oder das Doppelspaltexperiment... Mit genügend Doppelspalttabletten intus findet man die kausalen (!) Zusammenhänge zwischen den Figuren aus unabhängigen (!) Ergebnissen von Einzelcoups auf EC vieeeel einfacher :werweiss:.

Gruß, Optimierer

Bearbeitet von Optimierer, 24 March 2009 - 08:39.


#822 Optimierer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 2118 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 07:44

...und als Ergebnis so eines Doppelspaltexperiments erhält man leicht ein sogenanntes VPS = Virtuelles Plötsinniges Surfbrett... ob man dann beim Verkauf desselben auch eine gute Figur macht, steht auf einem anderen Blatt...

Bearbeitet von Optimierer, 24 March 2009 - 08:41.


#823 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 6753 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 11:10

.




Beitrag anzeigenOptimierer sagte am 24 Mar 2009, 07:37:

Beitrag anzeigenPsiPlayer aus Der Spiegel sagte am 24 Mar 2009, 01:27:

"...Dank selektiver Wahrnehmung dringen nur diejenigen Informationen ins Bewusstsein, die zu den eigenen Erwartungen passen; die Unterschätzung des Zufalls lässt das Gehirn Gesetzmäßigkeiten erkennen, wo es keine gibt; und das wilde Assoziieren einer regen Phantasie schließlich stellt Zusammenhänge her zwischen Dingen oder Begebenheiten, die nichts miteinander zutun haben..."
"...Genau so ist es.
Man sieht, was man sehen will... ...Kaffeesatz ist auch nicht schlecht... oder das Doppelspaltexperiment..."
Und das, PsiPlayer und Optimierer, führt uns zu einer wichtigen Erkenntnis auf dem Weg zur Zufallsstruktur:

Mittels der Einlassung auf die irrige Denkweise, dass Muster der Schlüssel für die Ergründung des Zufalls sein könnten, sind wir auf eine andere wichtige Funktion dieser Muster gekommen!

Halten wir uns nochmals das EKG als Beispiel vor Augen und die Aussagen des Kardiologen:

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 24 Mar 2009, 00:08:

"...hätte ich dieses Muster nicht vorliegen, könnte ich Ihnen diese Diagnose nicht stellen. Diese Systolenanordnung ist der Parameter für die Medikamentierung, näheres ist ambulant nicht diagnostizierbar..."
Boulgari hat natürlich Recht, es handelt sich um eine ggf. lebensrettende Diagnose.
Ein ärztlicher Rückschluss.
Eine wissenschaftliche Prognose auf Grund eines Musters.
Insofern spricht ja nichts gegen Boulgaris Ansatz, Optimierer, hieraus abzuleiten, Prognosen auf zukünftige Muster oder Figuren zu stellen. Etwas anderes macht der Arzt im Fall des EKGs auch nicht.

Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, was das Muster in seiner Substanz verkörpert.

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 24 Mar 2009, 00:08:

"...ein Muster ist immer eine Interpretation. Es kann gar nichts anderes sein.
Wenn in der Medizin von Mustern die Rede ist, dann sind es meist aufbereitete Daten, die durch Umwandlung in einer Form dargestellt werden, in der dem Nutzer das Angebot unterbreitet wird, etwas herauszulesen.
Das Herauslesen ist wiederum eine Interpretation desjenigen, der es benutzt, weil er ja bestimmt, was das Muster ist, wo es anfängt und wo es aufhört..."


.

#824 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 6753 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 11:14

.



Der Spieler bestimmt, wo "sein" Muster anfängt und wo es aufhört. Er "erkennt" es.
Und genau dies ist das Spielerische im Roulette.
Es ist die Interpretation des Spielers - und folglich die individuelle Schlussfolgerung.
Ein Signal, das direkt an den Kessellauf gekoppelt ist; ein Signal, das jeder Spieler für sich anders setzt.

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 24 Mar 2009, 00:08:

"...Was bezeichne ich als "normal" und was bezeichne ich als "unnormal"...? ...eine Zufälligkeit - die des Moments, in dem es gemacht wird. Abhängig durch die Daten, die zu seiner Aufzeichnung führen... ...wir machen Bestandsaufnahmen für den Moment... ...zum Zeitpunkt der Betrachtung ist das Muster bereits Vergangenheit, weil sich die Daten schon wieder ändern. Es ist das Abbild eines Ergebnisses... ...des Ergebnisses einer Datensammlung..."
Der gesamte Vorgang ist gut übertragbar auf das Roulette.
Ausgehend vom Ergebnis im Roulettekessel.

In dem Erkennen von Mustern
liegt das Spielerische im Roulette.

Sie sind das "Spielzeug der großen Kinder"
Die Interpretation ist nämlich genau das, was die Masse der Spieler als "kreativ" empfindet.
Was für einen Sinn sollte es ansonsten haben, an einem Spiel teilzunehmen, bei dem die Bank immer im Vorteil ist?
In dem Glauben, im Spiel Roulette die jedem Spieler eigene Logik zu entdecken, und damit Erfolg zu haben, können wir den "Motor" entdecken, der den Menschen die Spielteilnahme gewinnbringend erscheinen lässt.
Ohne dass eine wirkliche Logik dahinter zu stehen scheint; eine wissenschaftlich untermauerte.

Beitrag anzeigenwaldek sagte am 6 Mar 2009, 20:58:

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 6 Mar 2009, 20:14:

"...Waldek behauptet, er sei im Zufall geborgen..."
"...Ja. Absolut. Doch es ist reine Empfindungssache..."
Obwohl Waldek nicht nach Mustern spielt, deckt es sich igendwo mit seiner Aussage,
sich im Zufall zu bewegen und doch einen Sinn in der Spielteilnahme zu sehen.
Ob mit oder ohne Mustern, ob an einem oder mehreren Tischen - es läuft auf das Gleiche hinaus.

Kann man das so sehen, Waldek?

Womit der Kreis sich schliesst und wir wieder auf den Glauben zurückkommen.
Der Zufall - eine Glaubensfrage?
Letztlich sind es die Muster die den vielen Spielinteressierten den Spaß am Spiel bereiten!

Somit haben die Muster für die Masse der Spieler die wahrscheinlich wichtigste Funktion im Roulette.
Sonst würde es Roulette nach Jahrhunderten sicherlich nicht mehr geben!


Nachtfalke.



.

#825 sachse

    Hai-Roller

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 15444 Beiträge

Geschrieben 24 March 2009 - 12:41

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 24 Mar 2009, 11:10:

führt uns zu einer wichtigen Erkenntnis auf dem Weg zur Zufallsstruktur:
Hallo NF,

die wichtigste Erkenntnis ist: Der Zufall hat KEINE Struktur.
Definition der Struktur: Gliederung, Anordnung.

sachse





Besucher die dieses Thema lesen: 1

Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0