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Der Zufall - eine Glaubensfrage ?


1421 Antworten in diesem Thema

#1171 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 23 August 2009 - 18:32

.





@ Sachse

Beitrag anzeigensachse sagte am 23 Aug 2009, 18:50:

"...Falls Du die Atmosphäre des Saales brauchst..."
Ich brauche ähnliche Indikatoren und Signale wie Du, Sachse.

Oder anders:
Wer ohne sie spielt, hat keine Chance!
(zumindest dies müsstest Du ja bestätigen)




Und nun zu Deiner Frage:

Beitrag anzeigensachse sagte am 23 Aug 2009, 17:11:

"...Wie viel gewinnst Du nach 35 (...Jahren...) Studium zur Zeit damit?
Vermutlich nichts und damit hat sich das als Argument für mich auch erledigt.

Das klingt jetzt alles aggressiver, als es gemeint ist,
aber stelle Dir einfach vor, wir würden persönlich hitzig miteinander diskutieren..."
Da brauchen wir gar nicht hitzig zu diskutieren.
Nichts ist einfacher als das.


Meinen nicht unerheblichen Kapitalstart als Einzelspieler
habe ich mir als Teammitglied der Liga finanziert.

Von meinem anschliessenden Spiel habe ich alle Überseeaktivitäten
(das war in den 70iger-Jahren ein unerhörter Luxus!) finanziert.
Drei Studien, eine Eigentumswohnung, gepachtete Häuser,
und mehrere Kapitalgesellschaften und Verlagsprojekte.

Gelebt habe ich auch nicht schlecht, versteht sich.

In meiner Zeit in Hamburg verblieben mir davon etwas über 750.000 (damals noch Mark),
als ich allmählich mehr und mehr nach Berlin überwechselte.
Zunächst mit monatlichen Aufenthalten, später durch die Verlagerung meines Firmensitzes dort hin.

In Hamburg und in Berlin spielte ich größtenteils mit Assistentinnen,
die zunächst im Interconti, bei meiner Übersiedlung nach Berlin am Potsdamer Platz für mich arbeiteten.

Die Satzhilfe war notwendig geworden, weil ich dem Breitbandspiel körperlich nicht mehr standhielt.
Nur wusste ich nicht, dass ich schon 25 Jahre einen schweren Herzschaden hatte.
Die Firmen in Bremen, in Hamburg und in Berlin hatte ich verloren.
Verschiedene Gründe.
Sie alle hatte ich mit Roulettegeldern aufgebaut,
ebenso, wie den Großteil der in meinem Profil aufgeführten Unternehmungen.

In Berlin konnte ich auf Grund der politischen Veränderungen meinen bereits fertig aufgebauten Ausbildungsbetrieb
auf Grund der zwischenzeitlich gesetzlich verschärften Bedingungen nicht mehr ausüben.
Es war die Zeit, in der mein "...Nomadenleben..." exzessierte.
In Berlin wurde mir zudem ein enormer Leistungsabfall bewusst.
Konzentrationsschwächen, Fehleinschätzung an den Tischen, gesundheitliche Schwierigkeiten.
Das Breitbandspiel war ich gezwungen aufzugeben und ich wechselte zu anderen Satztechniken,
die mich körperlich weniger beanspruchten, schliesslich zum schwerpunktmäßigen Kesselspiel.
Immerhin hatten mich die Teamspielerinnen einen Hunderter pro Tag gekostet,
zzgl. der Verpflegung und Hotel/Transport bei Spielen in auswärtigen Banken.

Das Geld musste Tag für Tag immer wieder 'reingeholt werden (=Dauergewinn, wie Du immer so schön sagst, Sachse)
Ich spielte dann neben Berlin wieder mehr im Ausland - bis ich in Potsdam heimisch wurde, weil es mir immer schlechter ging.
Da zweigte nur noch zwischen 1.000 und 10.000 € von meinem Kapital für die Investition an den Tischen ab;
mir ging es also nicht mehr so gut, wie vorher.
In Potsdam versuchte ich, andere, alte Spielweisen der Liga
vom seinerzeitigen Teamspiel auf das Singlespiel umzukonfigurieren,
was mir teilweise gelang, teilweise nicht.
Der Rest ist bekannt.

Sechs Operationen habe ich über mich ergehen lassen müssen,
die teuerste 25.000 € und Rehabilitationsaufenthalte und Kuren.
Ich war nicht krankenversichert.
Ende 2006 das endgültige "...Aus..."

Wie du immer sagst, Sachse:
Wer ein gewinnorientiertes Spiel spielt, schreibt nicht hier im Forum,
der spielt an den Tischen und verdient Geld, statt seine Kenntnisse hier zum Besten zu geben.
Deshalb habe ich trotz meiner langjährigen Zugehörigkeit zu diesem Forum bis 2006 nix geschrieben hier :bigsmile:
(Die Rückschlüsse auf diese Info kann ja jeder selber ziehen).


Fazit:
Immerhin habe ich bis heute eine Erbschaftsschuld in Höhe von über 350.000 € abgetragen,
den Zusammenbruch eines Familienunternehmens verkraftet,
20 Firmen installiert (leider schlecht geführt), studiert, gereist,
ein insgesamt gutes Leben geführt (natürlich auch mit Tiefpunkten, wie das bei jedem so ist)
und nach meinem dritten Herzinarkt habe ich zumindest alle Krankenhausrechnungen bezahlt.




Mehr davon wollte ich vor drei Jahren mit meinem Ruhestand vom professionellen Spiel
in dem Thread Berufsspieler - eine zweifelhafte Karriere — Leben auf der Überholspur
diesem Forum beisteuern; das ist ja letztlich auch an Dir gescheitert, Sachse.
:P

Das mag somit an dieser Stelle, an die es eigentlich nicht gehört, über mein Privatleben genügen.

Immerhin lesen genügend Leute von früher in meinen Threads,
die sich sehr schnell hier zu Wort melden, wenn es nicht stimmen würde.

Sicher habe ich auch noch offene Posten, die privat geregelt sind,
die aber in keiner Relation zu einem insgesamt gesehenen Millionengewinn stehen.

Dass es in den letzten Jahren bergab ging, hat nun wahrlich nichts mit meiner Roulettekarriere zu tun.
Einiges habt ihr alle ja davon hier im Forum mitbekommen
- und Paroli kennt meine Situation definitiv.
Er würde sicherlich nicht hinter mir stehen, wenn er von meiner Korrekheit nicht überzeugt wäre.

Zur Zeit legen mir Gläubiger, die sich ein Vierteljahrhundert (!) nicht an mich gewendet haben,
vollstreckbare Titel aus der Erbschaft vor; ich habe es also momentan nicht leicht :spocht_2:

Insofern kann ich dir versichern:
Ich vermisse ich nichts mehr, als meinen Job in den Spielsälen,
den ich meistenteils gut gemacht habe.
Gerade jetzt könnte ich ihn gut gebrauchen.



.

#1172 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 23 August 2009 - 19:13

.




Und dass Dein Kesselspiel das Einzige sein soll, Sachse
mit dem man an den Tischen Geld verdienen kann,
das mag Deiner Überzeugung entsprechen, Sachse, die Du hier im Forum oft genug begründet hast.
So gesehen nehme ich Dir das auch nicht mehr übel (wie früher),
sondern ich versuche Dich zu verstehen;
mich in Deine Lage zu versetzen.


Im Grunde möchte ich von anderen "...lernen...", denn man lernt nie aus.
Wie Du ja selbst sagst, hast Du von anderem -als KG- im Roulette keine Ahnung.
Du hast mir vor drei Jahren in einer PN geschrieben, wenn es etwas anderes als KG gäbe,
dann wärst Du der Erste, der es umsetzen würde (Du erinnerst ich?).

Bitte sehr:
In diesem Thread biete ich es ja an.
Nicht nur Dir, Sachse, sondern euch allen!

Es ist nicht die Schematik zum Dauergewinnen,
sondern die Erklärung, warum die Meisten verlieren.
Und mit dem Bewusstsein, wo die Fehleinschätzungen und wo die falschen Ansätze liegen,
zugleich mit der Basiskenntnis über die Vorgänge beim Roulette,
kann jeder sich zumindest in diesem einen Punkt qualifizieren:
Wo ist der richtige Ansatzpunkt für mein individuelles Spiel?
Nichts Vorgefertigtes, Vorgekautes.

Etwas anderes haben die Leute der Liga auch nicht gemacht;
die wurden nicht als "...Unschlagbare..." geboren, sondern die haben sich das erarbeitet.

Es gibt noch andere Satzentscheidungsfindungen, die hoch effizient sind,
zu denen auch andere Kesselspiele (als die des "Kesselguckens") gehören,
und die den Leuten vorenthalten werden, weil Du, Sachse, vielen die Motivation schon im Ansatz nimmst,
mit dem Beweggrund, "...sie vor Verlusten zu bewahren..."

Aber wenn noch nicht mal eingesehen wird, dass ein Coup nichts mit dem anderen zu tun hat,
ehe man ihn selbst zu verketten beginnt... ...
... ...kann man nicht gewinnen.
Weil das Substanzielle fehlt!


Wenn die Forumsmitglieder vor Verlusten bewahrt werden sollen / wollen,
dann finden sie die Gründe zum Beispiel in den letzten hundert Beiträgen dieses Threads,
zum Beispiel, wenn sie endlich einsehen würden,
dass man keine Serien, Figuren oder Überhänge bespielen kann, ohne Funspieler zu sein.

Einer der Ansätze für ein gewinnorientiertes Spiel ist in diesem Thread zu finden.
Und wenn Du Forumsmitglieder vor Schaden bewahren willst, Sachse,
dann sollten wir das auf eine lehrreiche Art und Weise zusammen machen,
aber nicht immer mit dem "...mathematischen Holzhammer herumfuhrwerken..."

Ich würde diesen Thread sogar als "...die Basis..." bezeichnen.
Ein Dutzend Forumsmitglieder, mit denen ich telefonisch und per Mail in Kontakt stehe,
sind da ganz meiner Meinung; einen Teil von ihnen darf man unter'm Strich wohl zu den Gewinnern zählen.
Aber sie haben kaum noch "...Bock..." hier im Forum zu schreiben,
weil sie es für nicht sinnvoll halten, ständig gegen "...alte Zöpfe..." ankämpfen zu müssen.
Sie gehören nämlich zu denen, die nicht die Zeit haben und lieber an den Tischen stehen... ...

Vielleicht ist einigen von uns aufgefallen, wer hier im Forum nicht mehr schreibt.
Das sind diejenigen, die ganz und gar nicht deiner Meinung sind, Sachse.
Sie löchern mich schon seit geraumer Zeit, wann denn die "...WorkGroups..." die Abeit aufnehmen.

Nun hat man mich schon hier des Abgrenzens von der Masse bezichtigt,
ich wolle einen "...elitären Zirkel..." eröffnen.
Ich erinnere insbesondere Danny daran ...unsere diesbezüglichen Diskussionen.




@ Alle

Nein.
Das will ich nicht.
Zunächst versuche ich es noch in diesem Thread.
Und vielleicht klappt's ja, dass einige von uns Kopfschmerzen bekommen,
vom "...Geräusch der klimpernden Groschen...", die da fallen
:P

Und wenn nicht :bigsmile: ...
...es wird immer diejenigen geben, die immerfort das Gleiche angehen und die immer wieder verlieren.




Nur eines verstehe ich nicht:
Wenn jemand einen Nagel in ein Brett klopft, und er haut sich mit voller Wucht auf den Daumen,
dann holt er doch nicht mit dem Hammer aus :spocht_2: und haut immer wieder d'rauf.

Aber:
Wenn ein Zokker verliert, und er steigt ab in jeder Hinsicht
- warum knüpft er trotzdem immer wieder an das Alte,
anstatt etwas im Ansatz (!) Neues zu probieren?





Denkt mal d'rüber nach.
Ich mach mal Pause hier im Thread,
bis genügend Meinungen zu meinen obigen Fragen da sind.




:P


Nachtfalke.




.

#1173 nostradamus1500

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Geschrieben 23 August 2009 - 19:53

Hallo Nachtfalke

Verstehe ich das richtig?
Beide Spieler Kategorien prognostizieren doch eine Kopfzahl.

Der Tableau Spieler HOFFT, GLAUBT, an den Fall seiner Kopfzahl.

Der Kesselgucker schätzt seine Kopfzahl.


ICH bin keine Spieler Kategorie! Ich bin der Programmierer! Die Kopfzahl, des Programmierers ERGIBT SICH!!! ALLE SEQUENZEN die den Ablauf ausmachen werden ermittelt!!!. Die Logik des Programms benötigt Informationen über den Ort der Kugel, die Position des Rotors, Kugel-Fall-Strecke, Orte der Senkrecht/Waagerechten Rauten, Streuung Weiten bei verschiedenen Werten der Kugel-Zero-Begegnungen, etc.

Der Programmierer einer Software, die real Coups auf dem Monitor darstellen MUSS,
sammelt vor Ort sämtliche Informationen die er braucht um einen real Coup zur Simulation zu programmieren.

Lieber Nachtfalke es ist ein kleiner, aber feiner Unterschied!
Es gibt ein Unterschied zwischen ...schätzen... und ...präzise Informationen ermitteln...!
Daher auch, neue Wege gehen, neu definieren!

LG nostradamus1500

Bearbeitet von nostradamus1500, 23 August 2009 - 20:06.


#1174 nostradamus1500

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Geschrieben 23 August 2009 - 22:31

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 23 Aug 2009, 12:49:

@ Kesselspieler:
Es werden Zahlen ausgelost. Nichts anderes.
Es werden keine Abstände, Streuungswinkel, Rotorgeschwindigkeiten oder sonstwas ausgelost.
Ihr Kesselspieler indiziert sie!
Ihr verkettet die brauchbaren Coups
(weil ihr etwas aus dem Vorgang heraus lesen könnt, was die anderen nicht können);
die unbrauchbaren fallen für euch nicht ins Gewicht.
Dies ist die Verkettung.
Ob auf Notierkarten oder im Kopf.

Auf welcher Grundlage diese Verkettung geschieht, ist gleichgültig.
Ob Wurfweite, Kesselfehler, Streuungsfaktor oder Kesselföhn. Es spielt keine Rolle.
Fest steht, dass ihr eine Auslese der Daten betreibt.
Und Folgewürfe geben euch bei Auftreten bestimmter Merkmale im Lauf Signale!

Das ist euer Spiel.
Aber es ist unumstösslich, dass ihr es aus einem Zahlenlauf herauslest.
Würde dieser nicht existieren, könntet ihr nicht spielen!

@ alle Kesselspieler, die hier lesen:
Richtig oder falsch?

@ Sachse
Es ist Dein Spiel.
Nicht der Kessel produziert es.
Du stellst die Regeln auf, wie allein Du dieses Spiel beteibst.
Aber der Kessel produziert die Zahlen.
Erst muss eine Zahl nach der anderen erscheinen.
Erst der Bezug des Fachs der einen zum Fach der anderen Zahl ergibt einen Abstand.
Also müssen erstmal Zahlen geworfen werden, um diesen zu ermitteln.

Sie sind die Indikatoren und die Signale, die dem Spieler zu dessen Anounce dienen.
Sein Spiel eben :bigsmile: ...

...oder: Seine Verkettung.

Hier geht es um die Logik - und darum, sie zu verstehen.
Ohne sie können wir den Zufall nicht entschlüsseln.
Ohne sie kommen wir seiner Entschlüsselung nicht mal ein Stück näher!
Sonst bleiben wir bis zum "...St. Nimmerleinstag..." bei der "...Aufbereitung der Daten..." stehen.
[/color].


Die LOGIK, den Zufall zu entschlüsseln, ist ein Befehl...COMPARE...vergleiche.

Vor Coups werden mit dem momentanen Coup verglichen!

Der Tableau Spieler hat seine Kopfzahl vor dem Abwurf der Kugel im Kopf.
Dieser hat schon verglichen! Das Tableau, die Permanenz sind seine Wegweiser.
Meine persönliche Meinung, unpräzise für eine Prognose.

Der Kesselgucker benötigt vorErmittlung. Ein Kesselgucker verlässt ein Casino ohne zu setzen, wenn er keine optimale Bedingungen vorfindet.
Eine Prognose findet ausschließlich NACH dem Abwurf der Kugel statt, und wird hinausgezögert solange es nur geht!
Meine persönliche Meinung, nach dem erlernen des Handwerkes, und bei entsprechender Disziplin, ist Dauergewinn möglich.

Bleibt noch der Programmierer.
Der Programmierer oder Techniker hat einen Vorteil, ER Spielt NICHT.
Die Logik seiner Arbeit ist definiert.
Vor Ort Informationen sammeln, bis der 30. oder 50. Coup (clock-way) sichtbar wird, und zwar nach eine Rotor Runde, nach Abwurf der Kugel.
Meine persönliche Meinung, die Chance NICHT Geld zu verlieren ist hier die beste.!

LG nostradamus1500

Bearbeitet von nostradamus1500, 24 August 2009 - 06:19.


#1175 ruckzuckzock

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Geschrieben 24 August 2009 - 04:12

Hallo Falke

Da ich heute zu Hause geblieben bin, hatte ich Zeit mir den Thread gewissenhaft zu Gemüte zu führen.
Es fällt auf, dass die Diskussion immer mehr in Richtung physikalisches contra klassisches (hoffentlich mathematisch begründetes) Spiel abdriftet.

Das eigentliche Thema jedoch ist der Zufall.

Dieser Zufall gilt in allen Bereichen unseres Lebens, ist also allgegenwärtig.
Wie bereits festgestellt, macht es keinen Sinn ihn überlisten oder bekämpfen zu wollen, sondern ihn zur Kenntnis zu nehmen
und seine Verhaltensweisen zu berücksichtigen.

Sowohl der physikalische als auch der mathematische Zufallsbereich, unterliegt Schwankungen ....
soweit eine solche Unterscheidung überhaupt Sinn macht, da sie eventuell lediglich unserer Unwissenheit entspringt.

Auf das Roulette bezogen sind diese Schwankungen der eigentliche Gegner.
Das eigentliche Ziel in beiden Bereichen kann also nur sein, einen Weg zu finden, diese Schwankungen soweit wie möglich in den Griff zu bekommen.

Nosti versucht dies mit seinen Forschungen auf physikalischer Ebene ( deshalb besitzt er meine Sympathie und unberechtigt ergebnisfordernde Clowns mein Mitleid)
An anderer Stelle wird verucht dies auf mathematischer Basis zu bewerkstelligen.

Meiner Meinung nach sollte dies das eigentliche Thema der geistigen Anstrengung sein.

LG
Ruckzuckzock

Bearbeitet von ruckzuckzock, 24 August 2009 - 04:59.


#1176 maybe

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Geschrieben 24 August 2009 - 10:31

Beitrag anzeigennostradamus1500 sagte am 23 Aug 2009, 23:31:


Die LOGIK, den Zufall zu entschlüsseln, ist ein Befehl...COMPARE...vergleiche.

Vor Coups werden mit dem momentanen Coup verglichen!

Der Tableau Spieler hat seine Kopfzahl vor dem Abwurf der Kugel im Kopf.
Dieser hat schon verglichen! Das Tableau, die Permanenz sind seine Wegweiser.
Meine persönliche Meinung, unpräzise für eine Prognose.

bin deiner meinung da jeder coup eigenständig ist. außer der croupier hat einen " gleichmäßigen " wurf - aller ww.

Der Kesselgucker benötigt vorErmittlung.
Ein Kesselgucker verlässt ein Casino ohne zu setzen, wenn er keine optimale Bedingungen vorfindet.
das wäre der perfekte kg - also die meisterprüfung beim kg.
leider gibt es auch noch welche die versuchen zu korrigieren, geht aber meistens in die hose. ich werde es aber noch lernen :spocht_2:


Eine Prognose findet ausschließlich NACH dem Abwurf der Kugel statt, und wird hinausgezögert solange es nur geht!
stimmt nicht. je nach technik benötigst du deine zeit um eine prognose zu erstellen, wenn deine prognose steht setzt du.
hinauszögern brächte keinen vorteil eher einen nachteil.


Meine persönliche Meinung, nach dem erlernen des Handwerkes, und bei entsprechender Disziplin, ist Dauergewinn möglich.

ja das stimmt siehe sachse :bigsmile:

Bleibt noch der Programmierer.
Der Programmierer oder Techniker hat einen Vorteil, ER Spielt NICHT.
Die Logik seiner Arbeit ist definiert.
Vor Ort Informationen sammeln, bis der 30. oder 50. Coup (clock-way) sichtbar wird, und zwar nach eine Rotor Runde, nach Abwurf der Kugel.
Meine persönliche Meinung, die Chance NICHT Geld zu verlieren ist hier die beste.!

ja, aber auch die höchste chance nicht´s zu gewinnen.
das ist wie bei einer münze, wenn du die münze haben willst mußt du beide seiten nehmen.



LG nostradamus1500

maybe

ps: achtung die antworten wurden etwas humorvoll gestaltet. ( sicher ist sicher )


#1177 sachse

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Geschrieben 24 August 2009 - 11:04

Zitat

Der Kesselgucker benötigt vorErmittlung.
Ein Kesselgucker verlässt ein Casino ohne zu setzen, wenn er keine optimale Bedingungen vorfindet.
das wäre der perfekte kg - also die meisterprüfung beim kg.
Beispiel:
Vor etwa 15 Jahren spielte ich in Namur.
Ich wohnte dann immer so 4-5 Tage in einem Hotel in der Nähe.
Eines Nachmittags fuhr ich ins Casino und auf dem Parkplatz überfiel mich ein wenig Müdigkeit.
Daraufhin fuhr ich in den Schatten, legte den Sitz um und habe eine halbe Stunde geschlafen.
Wohlgemerkt:
Das Casino hatte geöffnet, mein Tisch war seit einer Stunde in Betrieb und gewinnen war leicht.

sachse
P.S. Hinein rennen die Leute. Raus kommen sie gemessenen Schrittes.
Wenn einer raus gerannt kommt, dann holt er Frisches aus seinem Auto.

#1178 maybe

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Geschrieben 24 August 2009 - 11:46

Beitrag anzeigensachse sagte am 24 Aug 2009, 12:04:

Beispiel:
Vor etwa 15 Jahren spielte ich in Namur.
Ich wohnte dann immer so 4-5 Tage in einem Hotel in der Nähe.
Eines Nachmittags fuhr ich ins Casino und auf dem Parkplatz überfiel mich ein wenig Müdigkeit.
Daraufhin fuhr ich in den Schatten, legte den Sitz um und habe eine halbe Stunde geschlafen.
Wohlgemerkt:
Das Casino hatte geöffnet, mein Tisch war seit einer Stunde in Betrieb und gewinnen war leicht.

das sehe ich wie du, ich gehe im casino vorher essen unterhalte mich mit leuten und beobachte nicht einmal die tische.
die ruhe in person und der reiz des roulettes gleich null.
aber jetzt. ich gehe an einen tisch und er paßt nicht richtig normalerweise eine sache von schwarz und weiß / bleiben oder gehen.
leider gibt es auch noch grau und so versuche ich aus grau schwarz zu machen sprich ich versuche zu korrigieren.
leider hinkt man da hinterher, wie sich in 3 von 4 fällen ja auch bestätigt.

750km zu fahren und am absatz kehrt zu machen weil der tisch nicht paßt, das muß ich erst in mich reinbringen.
es geht dabei nicht um zu spielen es geht dabei es nicht einsehen zu wollen warum man einen so großen aufwand betreibt und unverrichteter dinge dann nach hause fährt.
natürlich ist es nicht sinn und zweck der sache mit verlust nach hause zu fahren / ist ja schlimmer als wie wen man mit unverrichteter dinge nach hause fährt.
aber erklär das einen mal vorher. man weiß es vorher wie es richtig wäre leider vergißt man es wen man dabei ist, aber dafür weiß man es nachher wieder. :spocht_2:

die psyche des menschen ist schon eine super sache :bigsmile:


sachse
P.S. Hinein rennen die Leute. Raus kommen sie gemessenen Schrittes.
Wenn einer raus gerannt kommt, dann holt er Frisches aus seinem Auto.

maybe

Bearbeitet von maybe, 24 August 2009 - 11:53.


#1179 Nachtfalke

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Geschrieben 25 August 2009 - 17:11

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Beitrag anzeigennostradamus1500 sagte am 23 Aug 2009, 20:53:

"...Verstehe ich das richtig?
Beide Spieler Kategorien prognostizieren doch eine Kopfzahl.

Der Tableau Spieler HOFFT, GLAUBT, an den Fall seiner Kopfzahl.
Der Kesselgucker schätzt seine Kopfzahl..."
Was nennst Du bei einem Tableauspieler eine Kopfzahl ??



:spocht_2:


Nachtfalke.



.

#1180 sachse

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Geschrieben 25 August 2009 - 20:11

Ich kann Dir nur sagen, was ICH unter einer Kopfzahl verstehe:
Es ist die prognostizierte Zahl, die ich schlimmstenfalls allein spiele bzw. mit 2, 3 oder 4 Kesselnachbarn.

sachse

Nachtrag: Beim Tableauspieler ist es vermutlich die zentrale Zahl,
um die sich dann die Tableaunachbarn gruppieren.

Bearbeitet von sachse, 25 August 2009 - 20:13.


#1181 nostradamus1500

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Geschrieben 26 August 2009 - 01:15

Beitrag anzeigensachse sagte am 25 Aug 2009, 21:11:

Ich kann Dir nur sagen, was ICH unter einer Kopfzahl verstehe:
Es ist die prognostizierte Zahl, die ich schlimmstenfalls allein spiele bzw. mit 2, 3 oder 4 Kesselnachbarn.

sachse

Nachtrag: Beim Tableauspieler ist es vermutlich die zentrale Zahl,
um die sich dann die Tableaunachbarn gruppieren.

Hallo sachse hallo Nachtfalke

Selbstverständlich habe ich mit der Kopfzahl beim Tableau Spieler, die zentrale Zahl/en gemeint.

Dem "Zufall" sind wir heute auch etwas näher gekommen. Für die Tableau Spieler 117 Würfe. Für die Ballistiker, Streuung Analysen mit 300fps, Kugel-Fall Ermittlung mit 300fps, etc.
Habe heute endlich meine Festplatten mit den Aufnahmen bekommen,
in einem Studio wird halt nicht auf Band, sondern zentral auf einen Rechner gespeichert.

LG nostradamus1500

#1182 Reinhardt

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Geschrieben 16 November 2009 - 07:39

Hallo Roulette-Gemeinde.

Da es keinen besonderen Platz für Neuzugänge gibt, um sich vorzustellen, mache ich dies mal hier, da ich seit einigen Tagen diesen Thread hier lese.

Ich bin Baujahr 1947, also in den Augen meiner Kinder schon ein alter Knacker, wie wohl ich mich geistig wie ein 35jähriger fühle.

Ich komme aus der IT-Branche, bin also einer der Programmiernix, der die Fehler einbaut über die sich die Endanwender besonders freuen.

Meine erste Berührung mit Roulette hatte ich bereits 1968, als mich ein Freund besuchte und einen älteren Herren (aus Berlin) mitbrachte, der seinerseits jemanden suchte, der ihm einen Computer 'bauen' könnte. Das Ansinnen war natürlich etwas laienhaft, aber da ich mich zu diesem Zeitpunkt in einer der ersten Computerschulen befand, wollte ich wenigstens den Versuch wagen die Problematik mit meinen damals noch dürftigen Programmierkenntnissen zu erschlagen. Um es kurz zu machen, die Probleme erschlugen mich, da ich damals mit Assembler die denkbar schlechteste Programmiersprache für derartig komplexe Systeme beherrschte.

Als die Programmierversuche scheiterten, saß ich 1969 ein komplettes Jahr an meinem Schreibtisch und 'testete' ein Roulette-System anhand von Originalpermanenzen. Die Buchung des Systems war extrem aufwendig, deshalb dauerte diese Arbeit auch so ellenlang. Zwei Freunde finanzierten mir dieses Jahr und sie versorgten mich auch mit Lebensmitteln. Ich fühlte mich wie ein Einsiedler in Sachen Roulette. Am Ende waren wir überzeugt, dass wir die eierlegende Wollmilchsau gefunden hatten, denn es gab fast nur satte Gewinne. Erste reale Versuche im Casino liefen erfolgversprechend, aber es kamen auch kleinere Tiefschläge. Als ich in dieser Phase den Vorwurf bekam, dass ich recht locker mit fremden Geld spielen würde, aber Schiss hätte eigenes Geld einzusetzen, nahm ich mir kurzerhand einen Kleinkredit bei meiner Bank und ab ging es ins Casino. Zuvor hatte ich die Buchungen im Casino gemacht, die ich schon im Schlaf beherrschte, nun waren meine 'Freunde' diejenigen, die dies übernahmen. Ich saß am Tisch und erhielt die zu setzenden Zahlen auf kleinen vorgedruckten Zetteln zugesteckt. Um es kurz zu machen, nach wenigen Stunden war mein Kredit perdü, meine Laune auch, und wir machten uns auf den Heimweg. Dort angekommen fuchste mich die Tatsache, dass wir so viel Kohle in so kurzer Zeit verblasen hatten, und spielte diesen Abend nochmals nach. Das Resultat war mir ein Lehre in mehrfacher Hinsicht. Wir hätten unseres Kapital mehr als verdoppelt, wenn die zwei Hanswürste korrekt gebucht hätten. Ein kleiner Fehler am Beginn der Aufzeichnungen, und schon ging alles in die Hose.

Zu diesem Zeitpunkt waren wir alle noch der Meinung, dass wir das 'unkaputtbare' System hätten, aber mangels Kapital blieb es in meiner Schublade, bis da bessere Zeiten kämen. Ich hatte noch immer keine Ahnung, wie sehr wir bei den manuellen Tests uns selbst betrogen. Obwohl wir klare Start und Stoppregeln hatten, kam aber nach einiger Zeit der Faktor Intuition und Selbstbeschiss hinzu. Sobald man in einer Permanenz sieht, welche Coups als nächstes kommen, weiß man die Regeln adäquat anzuwenden, oder auch zu erweitern.

1969 besuchte ich noch die Computerschule und erst 1970 hatte ich meinen ersten Job als Programmierer. Natürlich wollte ich von Anbeginn an dieses Roulette-System in ein Programm packen, aber meine Programmierkenntnisse waren für dieses komplexe Problem noch nicht gut genug. Hinzu kam, dass wir vor 40 Jahren keine PCs zu hause herumstehen hatten, und die Möglichkeiten in der eigenen Firma waren denkbar begrenzt. Also dauerte es über 20 Jahre, bis ich mit einem Apple II und Basic die ersten Gehversuche unternahm. Heraus kam nichts, da ich durch Familie und Job mehr als ausgelastet war, zudem hatte meine Ex etwas gegen Glücksspiel, da sie befürchtete, ich könnte sie in Armut stürzen. Wohl nicht zur Gänze unbegründet.

Nach über 30 Jahren war es endlich so weit, dass ich unser Super-Mega-Roulett-System in ein Programm packen konnte, und ich erlebte gleich am Beginn eine böse Überraschung. Intuition lässt sich nicht in starre Programmregeln verpacken. Sobald man eine Spielregel, egal wie komplex und / oder flexibel sie auch angelegt ist, in ein Programm verpackt, kommen alle Schwächen wie Eiterbeulen ans Tageslicht. Ein korrektes (Roulette-)System muss einer Bedienungsanleitung entsprechen, die kein Vielleicht, kein Möglicherweise oder Mach-mal-wie-Du-denkst enthalten kann. Und das ist die Crux beim Roulette, und diese endet dort nicht, es geht noch weiter.

Auf Reality.com, also im Casino, spielt man, bzw. beginnt man zu spielen, wenn man bestimmte Signale erhält, deren Interpretation wiederum durch die Intuition gefiltert wird. Ebenso hört man zu spielen auf, wenn man bestimmte Signale erhält oder bestimmte Kriterien erfüllt sind, und sei es eine leere Tasche. Auf Virtuality.com, also im Computer gibt es diese Signalinterpretation nur auf knallharter WAHR/UNWAHR Basis, und da es in der virtuellen Welt keinen Hunger, keine Müdigkeit und keine leeren Taschen gibt, spielt der PC die Partie bis zum bitteren Ende. Und das Ende ist, zieht man die Gesamtbilanz, immer bitter!

Dennoch habe ich nicht aufgegeben und zuletzt herausgefunden, dass ein einzelnes System wenig Überlebenschancen hat. Erst durch die Verquickung verschiedener Systeme, man könnte auch sagen Beobachtungen, stellte ich fest, dass ich dem Roulette nur mit Flexibilität beikommen kann. Leider wird damit aber das Spielsystem immer komplexer, was mich bisher vom realen Einsatz abgehalten hat. Auf Internet Casinos habe ich noch keine Erfahrung, da man durch die Regeln fast zum permanenten Satz gezwungen ist, was immer tödlich endet. Zumindest habe ich noch kein Internet Casino gefunden, welches meine Anforderungen erfüllt.

Auch wenn meine ersten Gehversuche im Casino mit einer persönlichen Niederlage endete, habe ich über die Jahre (vor meiner Ehe) wo ich in Casinos spielte, eine positive Gesamtbilanz. Nachdem ich später durch Familie mit 3 Kindern, Job, Selbständigkeit und zu großer Entfernung zu Casinos blockiert war, habe ich das Thema nur noch in der Theorie weiterverfolgt. Dank der Tatsache, dass man schon seit geraumer Zeit Originalpermanenzen von diversen Casinos online beziehen kann, bestand für mich keine Dringlichkeit ein Casino zu besuchen. Zuletzt haben mich persönliche Gründe (u.a. Scheidung nach 25 Jahren Ehe) in eine weniger vorteilhafte Position verschoben. Wenn es stimmt, sollte ich nun Glück im Spiel haben :spocht_2:

OK, soweit zu mir und wie ich – wie die Jungfrau zum Kind – zum Roulette gekommen bin...

Reinhardt

#1183 Fritzl

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Geschrieben 16 November 2009 - 08:27

Hallo Reinhard,

Das möchte ich doch mal behaupten,........das war ein gelungener Einstand. :spocht_2:

Gruß Fritzl

Bearbeitet von Fritzl, 17 November 2009 - 04:24.


#1184 Paroli

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Geschrieben 16 November 2009 - 13:13

Hallo Reinhardt :spocht_2:

Zitat

Als die Programmierversuche scheiterten, saß ich 1969 ein komplettes Jahr an meinem Schreibtisch und 'testete' ein Roulette-System anhand von Originalpermanenzen. Die Buchung des Systems war extrem aufwendig, deshalb dauerte diese Arbeit auch so ellenlang. Zwei Freunde finanzierten mir dieses Jahr und sie versorgten mich auch mit Lebensmitteln. Ich fühlte mich wie ein Einsiedler in Sachen Roulette. Am Ende waren wir überzeugt, dass wir die eierlegende Wollmilchsau gefunden hatten, denn es gab fast nur satte Gewinne. Erste reale Versuche im Casino liefen erfolgversprechend..
Das kommt mir sehr bekannt vor. Wenn man sich ein Jahr lang so intensiv mit den Systemanalysen beschäftigt steckt man viel tiefer drin als die heutigen Einsteiger, die sich gleich Auswertungsprogramme schreiben lassen und keine Zwischenschritte mehr zu Fuß gehen müssen. Beim Tüfteln am Schreibtisch kann man sich vielleicht sogar etwas intuitives Gespür antrainieren. Es besteht aber auch die Gefahr, dass sich bei Systemtests von Hand kleinere Buchungsfehler einschleichen oder die Teststrecken sind einfach zu kurz. In vielen Fällen passiert beim Tüfteln am Schreibtisch folgendes: Die ersten geprüften Tage laufen gut. Dann kommen die Rückläufe und die Regeln werden etwas modifiziert. Am PC würde man die gesamte Prüfstrecke neu durchlaufen lassen. Ohne Prüfprogramm verzichtet man darauf und übersieht dabei, dass die ersten Plus-Tage mit den geänderten Regeln nicht mehr so gut abschneiden würden.

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Dennoch habe ich nicht aufgegeben und zuletzt herausgefunden, dass ein einzelnes System wenig Überlebenschancen hat. Erst durch die Verquickung verschiedener Systeme, man könnte auch sagen Beobachtungen, stellte ich fest, dass ich dem Roulette nur mit Flexibilität beikommen kann. Leider wird damit aber das Spielsystem immer komplexer, was mich bisher vom realen Einsatz abgehalten hat.
Ein einziges System ist wie eine starre Schablone. Damit kann man gegen den Zufall nichts ausrichten. Das wäre so, als wenn man die bekannten sicheren Pfade von einem Berg blindlings auf einen anderen, bisher unbekannten Berg übertragen würde. Der Absturz wäre vorprogrammiert. Man muss sich deshalb immer wieder ganz demütig dem Zufall anpassen oder es zumindest versuchen, statt ihm seinen einfach gestrickten Wegeplan aufzwingen zu wollen.

Flexible Spielweise ließe sich mit verschiedenen Systemen realisieren, zwischen denen man teilweise intuitiv wechselt oder man versucht sich direkt den Tendenzen anzupassen.

#1185 nostradamus1500

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Geschrieben 16 November 2009 - 15:24

moin Reinhardt

Willst Du dem Gärtner Gurken verkaufen?

Die erste CPU, die IBM4004 wurde 1972 aus versehen zustandegebracht.
Da war Unix noch nicht einmal im gespräch.
1974 kam die 8080 CPU, und man bastelte bei AT&T mit C, und Pascal, irgendwann wurde Unix daraus.
1975, war alles noch geheim, ausschließlich für die Nachrichtendienste, und die Armee gedacht.

Da hast DU, Reinhard, 1969 schon eine Computerschule besucht???

LG nostradamus1500





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