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Der Zufall - eine Glaubensfrage ?


1421 Antworten in diesem Thema

#106 Boulgari

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Geschrieben 24 February 2009 - 11:06

@alle, @Optimierer,


schön, dass du sogar endlich auch etwas Nützliches tust, und dich offensichtlich die halbe Nacht mit Physik beschäftigst.

Aber, das hier muss nicht sein..:

Optimierer:

Zitat

Spätestens jetzt sollte sogar dir selber auffallen, was für ein unqualifizierter Blender und Schwätzer du bist.
Oder? :D

So so, das alles willst du also nach einer einzigen (dazu falsch verstandener) Zeile von Hawking festgestellt haben?
Und dafür musst du deinen „Beitrag“ wiedermal 5 mal ändern und editieren?

Bei dem genannten ERP-Experiment handelt es sich um einen, vom Einstein ersonnenen Gedanken Experiment.

Darauf war diese, von dir zitierte Aussage von Hawking BEZOGEN, denn ein Gedankenexperiment (für sich alleine), beweist natürlich noch Garnichts!

Erst die späteren LABOR-Experimente, die ich (sogar für dich verständlich) zitierte – mit Quellangabe dazu, BESTÄTIGTEN diesen ERP-Gedankenexperiment
von Einstein (Siehe meine Beiträge oben)

Schon 1974 entdeckte Hawking die nach ihm benannte Hawking Strahlung. Schwarze Löcher sind demnach nicht total schwarz. Mit diesem Phänomen beschäftigte
sich Hawking lange Zeit. Die Entdeckung war eine Sensation und rüttelte an den Grundpfeilern der Relativitätstheorie, da diese Tatsache nichts anderes bedeutete,
als das sich diese Reststrahlung schneller als das Licht ausbreiten muss
– um aus den Fängen eines Schwarzen Lochs zu entfliehen…

Der Hawking erklärte das (sinngemäß) so:
"Gemäß Quantentheorie gibt es eine im ganzen Universum absolute kleinste Zeiteinheit, die sogenannte Plankzeit. Sie beträgt 6,3 * 10^ -43 sec. Ereignisse, die in solch
ein Zeitintervall fallen, lassen sich zeitlich nicht unterscheiden, das heißt, es lässt sich nicht unterscheiden, welches Ereignis früher oder später eingetreten ist.
Dies bedeutete die Aufhebung der Kausalität, der Ordnung von Ursache und Wirkung, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick..."


Um das Ganze hier nicht zu übertreiben:

Der wissenschaftliche Streit unter den Anhängern der Quanten-Theorie (schneller als Licht), auf der
einen - und den Anhängern der Relativitätstheorie (nichts kann schneller als das Licht sein) - auf der anderen Seite, wird immer noch unter
den namhaften Wissenschaftlern erbittert ausgetragen.

Auch wenn es in diesem Thread um nichts weniger, als den Zufall, Glauben, Philosophie und dergleichen geht, sollte man diesen „Diskurs“ nicht zu weit treiben.
Das sollte man besser den echten Wissenschaftlern überlassen.
Wir sind hier alle keine Wissenschaftler und können diese bestenfalls nur zitieren und versuchen, diese zu verstehen!

Ich bin „nur“ ein guter Roulette-Spieler, der sich auch für solche Fragen aus Hobby-Gründen interessiert.

Mir ist allerdings schon früher aufgefallen, dass du nicht einmal über die Grundkenntnisse über die Materie verfügst, über die du „diskutieren“ möchtest - insbesondere,
wenn es um das Thema Roulette, bzw. Spiel auf EC geht.

In dem, von dir erwähnten Wellenreiterthread versuchtest du mir dort z.B. tagelang klar zu machen, dass die „Zero“ jede EC-Figur unterbricht!!!

Solche Sachen nannte ich z.B. zu Recht „Haarsträubend“. Und so jemand will mir später auch noch eine Figuren-Verteilung „berechnen“???????

Schon ein Mathematik-Anfänger würde dir jederzeit leicht vorrechnen können, dass das so nicht sein kann, da dann die statistische Verteilung der EC-Figuren,
den Regeln der WT nicht mehr entsprechen würde.

Später, nach Wochen, hast du auch diese simple Tatsache mit der Zero und den EC-Figuren zwar auch endlich begriffen, aber da glaubtest du wiedermal
das Rad neu erfunden zu haben.. :klatsch01:

Es gibt kaum etwas, worüber man (besonders im Internet) nicht diskutieren kann – nur solche Pöbeleien, wie deine oben, diese werfen zwar etwas mehr
Licht auf deine eigene Person und wie du eigentlich „tickst“ – disqualifizieren dich aber gleichzeitig als ernstzunehmender Diskussionspartner.

Und außerdem bin ich davon ausgegangen, dass solche Pöbeleien hier im Forum inzwischen der Vergangenheit angehören.



:klatsch01: Boulgari

#107 waldek

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Geschrieben 24 February 2009 - 11:11

Auch wenn das Rennen um die Krone des "besseren" Physikers
sich recht spannend entwickelt, so bleibt dennoch die Frage nach
dem Renn-Stil.

Boulgari, die Frage an Dich: Wieso verkneifst Du Dir nicht die
Spitzen gegen die Person Deines Opponenten?
Optimierer wehrt sie zwar gekonnt und unterhaltsam ab, so dass
sie prompt zum Bumerang werden. Doch was sollen diese
Pisakereien?

Auf Deine letzten Sticheleien gegen mich bin ich nicht eingegangen.
Soetwas muss dann schon kreativ gestaltet werden, um für andere
Leser erträglich zu sein. Und dafür fehlt mir momentan die Zeit.
Also ignorierte ich sie. Doch die Frage bleibt: Wofür das ganze?

Gibt's Probleme bei Dir?
Könnte man Dir nicht irgendwie anders helfen?

gruss
waldek

#108 tkr.kiel

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Geschrieben 24 February 2009 - 11:17

Mensch Waldek, lass die beiden doch, ist doch sehr unterhaltsam! :klatsch01:

Wann sieht man sowas schon mal, zwei Menschen mit hohem IQ und einem Benehmen wie kleine Kinder um dass letzte SchokoBon!

Gruß
Thomas

#109 waldek

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Geschrieben 24 February 2009 - 11:21

Beitrag anzeigentkr.kiel sagte am 24 Feb 2009, 11:17:

Mensch Waldek, lass die beiden doch, ist doch sehr unterhaltsam! :klatsch01:

Wirst wohl Recht haben...
Stellenweise wird's tatsächlich recht lustig.


Zitat

Wann sieht man sowas schon mal, zwei Menschen mit hohem IQ und einem Benehmen wie kleine Kinder um dass letzte SchokoBon!
Parteipolitische Debatten auf Phönix.


gruss
waldek

Bearbeitet von waldek, 24 February 2009 - 11:24.


#110 tkr.kiel

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Geschrieben 24 February 2009 - 11:27

Beitrag anzeigenwaldek sagte am 24 Feb 2009, 11:21:

Parteipolitische Debatten auf Phönix.

Nein, ich sprach von hohem IQ :klatsch01:

Gruß
Thomas

#111 sachse

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Geschrieben 24 February 2009 - 11:28

Beitrag anzeigenwaldek sagte am 24 Feb 2009, 11:21:

Stellenweise wird's tatsächlich recht lustig.
Da ich mich kaum eingemischt habe, merke:
"Man kann auch ohne sachse fröhlich sein".

sachse

#112 Nachtfalke

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Geschrieben 24 February 2009 - 11:35

INDEX
Eingefügtes Bild
-Beitrag-

Beitrag anzeigenEdelgard II sagte am 22 Feb 2009, 00:08:

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 19 Feb 2009, 08:53:


"...Ich halte das Spiel für einen Bestandteil der Naturgesetze
und für einen Spiegel unserer Gesellschaft.

Ein Grund ist das unerhörte Anfängerglück, als ich anfing..."
"..Bankierswitwe und sachse haben Zweifel, dass es mehr Rouletteneulinge mit Anfängerglück als mit Anfängerpech gibt. Wie siehst Du das?

Du berichtest, dass Du unerhörtes Anfängerglück hattest. Wie kannst Du hieraus ableiten, dass das Spiel ein Bestandteil der Naturgesetze und ein Spiegel unserer Gesellschaft ist..?"


Ich leite dies auf derselben Grundlage ab, innerhalb derer sich alles um uns herum abspielt.

Aber diese Frage zu beantworten bedarf sehr komplexen Überdenkens.

Glaube ist ja kein Begriff, der aus dem evolutionären Prozess ausschert.
Vielmehr ist der Glaube -wie wir ja festgestellt haben- alles das, was sich bei uns mit Wissen nicht "bestätigen" lässt. Damit erwächst der Glaube als ein "Ersatz" für faktisch vorhandene, aber geistig nicht erfassbare und so mittels unseres Denkens für ihre Entstehung nicht greifbare Resultate.

Fazit:
Wir sehen ein Resultat, ohne den Weg, der zu ihm führte, nachvollziehen zu können.

Wenn gläubigen Christen es nun zuwider ist, Jesus Christus mit einem "Taschenspieler" zu vergleichen oder es Muslimen erzürnt, wenn die bei der Rückeroberung Mekkas eintretenden Naturgewalten, die den weit schwächeren Truppen Mohammeds die Vereinnahmung Mekkas ermöglichten, als "bloße Zufälle" abgetan werden, mögen sie sich vor Augen halten, dass es keine Religion gibt, innerhalb derer diese "Zufälle" oder "Unerklärlichkeiten" nicht eine tragende Rolle für den Glaubensaufbau spielen - die (meist mündlichen) "Überlieferungen", in denen in der Euphorie der "Jünger" teils etwas hinzugedichtet, in nachfolgenden Generationen teils etwas weggelassen wurde, mag die inhaltliche Abrundung all dessen verdeutlichen, was in letztendlicher Fassung unseren heutigen Generationen vorliegt.

Ersetzen wir die in den Lehren enthaltenen Zufälle oder Unerklärbares mit dem Begriff "Gott" (was faktisch den mystischen Inhalt der meisten Religionsschriften darstellt), dann erhalten die mit ihnen in Verbindung gebrachten Personen eine entsprechende Aura, in der oder mittels derer sie fortan "dramaturgisch" agieren. Durch die Jahrhunderte mit entsprechenden Glaubensritualen versehen, die von Generation zu Generation und dem entsprechenden Umfeld entsprechend weitergereicht werden, erhält "Glaube" eine traditionelle Position bei den Menschen, die sich in Esthetik, Ethik und alltäglichen Stellenwerten widerspiegelt.

Sie anzuzweifeln ist legitim.
Wer dies nicht will, kann sich davon verabschieden.

Sie wissenschaftlich zu untersuchen ist sinnlos.
Diesen wissenschaftlichen Anspruch haben ihre Urheber nie erhoben.
Sie haben mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mittels lediglich Wertstellungen und Orientierungsmöglichkeiten aufgezeigt - ihrer Situation oder ihren Idealen entsprechend.
Der Weg, wie sie dies erreichten ist sekundär.

Übrig bleibt das Fundamentale, bei dem sich ein jeder aussuchen kann, ob es für ihn noch fundamental ist oder nicht - und wenn ja... ...in welchem Umfang.




Wenn wir heute von einem "Wunder" reden, dass Jesus von Nazareth auf dem Wasser gelaufen ist, mag man seinerzeit dafür keine Erklärung gefunden haben, weshalb sich das so verhielt. Im Taumel der Begeisterung für die Erscheinung eines "Sohn" Gottes mag man in seiner Aura vielleicht übersehen haben, dass da eine Sandbank war.

Die Frage ist doch nicht die, ob es sich so verhielt - oder nicht.
Dies wäre die wissenschaftliche Frage.
Glaube ist aber nicht mit Wissenschaft in Verbindung zu bringen.

Es kann auch keinen Sinn machen, zu hinterfragen, wie eine "weltweite" Sintflut möglich gewesen sein soll, wenn man sich die geologische Beschaffenheit und die physikalischen Elemente der Erde anschaut.

Auf die Menschen hat dies damals so gewirkt - beispielsweise die Überschwemmung von Gebieten, die im begrenzten Wissen einfacher Menschen ihrer Zeit "die ganze Welt" darstellten.
Der begrenzte geistige Horizont der Menschen vor Jahrtausenden ist nicht entscheidend, sondern was sich für die Sichtweite der seinerzeit Betroffenen entwickelte, welche Schlussfolgerungen "Lehren" sie daraus zogen und wie sie fortan damit umgingen.

Auf ihrem begrenzten Wissen baut sich unser heutiges auf.
Das vergessen viele.




Alle Heiligen Schriften der Religionen dieser Welt müssen zumindest in ihrer Zeit eine unerhörte Bedeutung gehabt haben... ...denn letztlich sind sie es, die zusammenhängend (!) überdauerten - nicht unzähliges Anderes, was sicherlich ebenfalls niedergeschrieben, jedoch nicht überliefert wurde und nicht mehr existiert.
Die mentale Kaft ihrer Verfasser ist bis heute Spiegel der Gesellschaft!!!
Und, Edelgard, sie übt immerfort Einfluss auf unsere Entwicklung aus, sei es die Kraft der Muslimen, die Kraft der Hindus, die Kraft der Buddhisten, die Kraft der Christen und der unzähligen anderen Glaubensrichtungen, die bis heute überdauern und die Geschicke der Menschheit mitbestimmen.


Wenn man sich verdeutlicht, dass dies alles auf Zufällen beruht, sind die Ursprünge des Religiösen im Menschen, Inbegriff der Evolution. Sie sind fester Bestandteil menschheitlicher Entwicklung, unverleugbar - ob man nun bewusst "gläubig" ist oder nicht.
Ich habe hier im Verlagsarchiv mehrere Editionen wissenschaftlicher Biografien der 600 gestaltenden Kräfte der Menschheitsgeschichte aus fünf Jahrtausenden. Jede umfasst zwischen 12.000 und 14.000 Seiten. Durch eine Reihe Lebenswege bedeutender Persönlichkeiten habe ich mich hindurchgearbeitet und festgestellt, dass die Errungenschaften der Menschheit und ihre Entwicklung ausschliesslich auf Zufällen beruhen. Und ich konnte erkennen, dass die Lebenskraft, die Nachdrücklichkeit, das Weitreichende und Vorausschauende und die sich daraus für uns ergebende Wertstellung eines Muhammad ibn 'Abd Allah oder eines Jehoshua Nazoraios nicht annähernd vergleichbar sind mit dem, was Persönlichkeiten nach ihnen in die Wege geleitet und bewirkt haben.
Am Kult um ihre Person ist messbar, was sie erreichten. Und die Ursache hierfür war der Zufall.

Auch hier bestätigt sich ein Naturgesetz auf eine für die Menschen bedeutsame Art.




Geht nun ein am Spiel Interessierter an den Roulettetisch, steht er dieser Zufälligkeit bewusst und aktiv gegenüber. Es ist eben nicht so, dass er sich diesem Zufall ergeben auszuliefern hat, sondern er ist aktiver Bestandteil dessen. Jeder Spieler sollte also nicht -wie Mathematiker und Statistiker- sich dem Zufall ausliefern, sondern seine aktive Teilnahme daran bewerkstelligen, da der Zufall nur die Auswirkung des Moments kennt, nicht die der Vergangenheit oder die der Zukunft.

Jeder Spieler beeinflusst den Zufall - allein durch seine Anwesenheit bei dessen Ablauf. Befände er sich nicht im Spielsaal, wäre es ein anderer Zufallsprozess. Wahrscheinlich ist sogar, dass sich aus den Millionen Vorgängen im Umfeld von Zufallsprozessen geschlossene Kreisläufe ergeben. Gesetze, die wir (noch) nicht kennen? Gesetze, deren Bestandteile wir sind. Wir selbst. Wir - die Spieler!

Denn da die Verteilung der Häufigkeit von Ereignissen beim Fall der Zahlenreihen sich immer wieder angleicht, müssen solche Gesetzmäßigkeiten bestehen. Es ist das Geheimnis des Roulette, das sich Erkenntnissen hierüber auch nach Jahrhunderten widersetzt.




Eine Tatsache ist unumstößlich:
Zufallsbedingte Änderungen im Ablauf sind umso gravierender, je früher sie während des Prozesses eintreten. Ihr Ereignis ist logischerweise der Unterbau für die zukünftigen Ereignisse.

Ein Anfänger ist am Anfang dessen "Lebenspermanenz" (lt. Sachse).
Verliert er am ersten Tag, ohne Spaß an dem Vorgang zu haben, zieht er vielleicht die Schlussfolgerung, dass es keinen Sinn ergebe, an diesem Prozess aktiv teilzunehmen (statistisch-mathematische Schlussfolgerung oder auch "Zero Boys"-Mentalität).
Seine Lebensader ist bereits versiegt: einmal Zero Boy - immer Zero Boy.


Ein solcher Spieler verabschiedet sich vom Roulettegeschehen.
Er hat sich schon bei seinem ersten Einsatz verabschiedet - egal ob er gewinnt, oder nicht.
Denn Sinn eines Spiels mit dem Zufall ist, sich mit dem Ergebnis -so oder so- zufrieden geben zu müssen; es ist der Inhalt dieses Spiels (ansonsten wäre es keins).

Ist es nicht ein Versuch, sich den Naturgesetzen zu entziehen, wenn man sich diesem Spiel verweigert?
Ist die Flucht in die Mathematik nicht die Scheu, sich dem Allumfassenden der Naturgesetzlichkeit zu entziehen?

Ist es nicht die Angst, sich nur in das trügerische "Wissen" hinein zu verbarrikadieren; unser "Wissen", das lediglich sehr begrenzt ist, ohne in Erwägung zu ziehen, welche Weiten den nächsten hundert Generationen bevorstehen - deren erweitertes Wissen?
Ist diese Eigenschaft, sich aus allem Risikobehafteten herauszuhalten, nicht eine Eigenschaft der "zivilisierten Menschheit", die es gewohnt ist, sich lieber in gesellschaftlicher Sicherheit zu wiegen, eingebettet in das Wissen, über das wir jetzt verfügen, ohne sich dem zu stellen, was danach noch kommen wird?

Ist es wirklich das schnöde Geld, das wir gewinnen können - oder ist es der spielerische Umgang mit dem Zufall; die zunehmende Erfahrung, wie wir uns sicher in den Milionen Zufallsprozessen bewegen können (der "Sechste Sinn"), zu denen uns Roulette eine Vorlage liefert?

Hätte Mohammed als seinerzeit reicher Bürger Mekkas sich den Auflagen der Quraisch gebeugt und das sichere Eingebettetsein in die bestehenden Gesellschaftsverhältnisse vorgezogen, wäre die spätere Übernahme der Stadt nicht weltgeschichtliches Ereignis; hätte er nicht den Mut zum Risiko hehabt, den Zufall der Naturgewalten für sich einzunehmen, hätte er nicht gegen überlegenere Truppen siegen können.
Dies machte ihn zum Held, zum Propheten und zum Vorbild.

Sind es nicht die Naturgesetze per excellance, die alle Ergebnisse maßgeblich beeinflussen?



Beitrag anzeigenEdelgard II sagte am 22 Feb 2009, 00:08:

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 19 Feb 2009, 08:53:

.
Ich halte das Spiel für einen Bestandteil der Naturgesetze
und für einen Spiegel unserer Gesellschaft.

Ein Grund ist das unerhörte Anfängerglück, als ich anfing.
"...wie hätte sich Dein Verhältnis zum Roulettespiel entwickelt, wenn Du nicht unerhörtes Anfängerglück sondern unerhörtes Anfängerpech gehabt hättest..?"

Mein Anfängerglück war auslösender Faktor.

Es ist wie mit der Permanenz bei Betreten des Spielsaals seitens eines Spielers.
Er sieht nur die Permanenz des Augenblicks seiner Anwesenheit.
Die Permanenz, die laufen würde, ohne seiner Anwesenheit, kann der Spieler nicht sehen.
Sie ist nicht existent.


Ein NACHTFALKEüberBERLIN ohne dessen Vergangenheit ist gleichzusetzen mit dem Umstand,
dass er nicht existieren würde.

Ein Produkt der Naturgesetze.



Ich bin nicht gläubig - aber ich kann und will mich Gott nicht entziehen.
So ist er Bestandteil all dessen, was ich tue - einschliesslich meines Spiels an den Tischen.
In seinem Spiegel sehe ich mich gern.
Beim Klang der Kugel im Kessel.

In Gottes neuen Tempeln.




Nachtfalke.



.

#113 waldek

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Geschrieben 24 February 2009 - 11:39

Nachtfalke, Hut ab!
Beeindruckender, ehrlicher, persönlicher und vor allem
tiefer Beitrag! Respekt.

In sehr vielen Formulierungen entdeckte ich
meine eigenen Sichtweise und Empfindugsart.

gruss
waldek

#114 jason

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Geschrieben 24 February 2009 - 12:15

Beitrag anzeigenwaldek sagte am 24 Feb 2009, 11:39:

Nachtfalke, Hut ab!
Beeindruckender, ehrlicher, persönlicher und vor allem
tiefer Beitrag! Respekt.

In sehr vielen Formulierungen entdeckte ich
meine eigenen Sichtweise und Empfindugsart.

Respekt waldek, Respekt :klatsch01:

In nur 4 min. hast Du alles "geschnallt" und beantwortet.
Ich quäle mich immer noch durch die "Schachtelsätze" und verstehe nur Bahnhof.

jason :klatsch01:

#115 tkr.kiel

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Geschrieben 24 February 2009 - 12:39

Beitrag anzeigenjason sagte am 24 Feb 2009, 12:15:

Ich quäle mich immer noch durch die "Schachtelsätze" und verstehe nur Bahnhof.
jason :klatsch01:
Mann Jason, das ist ein ernstes Thema, obwohl ich die Ansicht vom NF nicht teile, Natur JA Gesetz Nein <-- das's meine Meinung!
Und wennu nur BAHNHOF verstehst solltest Du mit deinem Notebook mal BUS fahren, da reden die nicht so viel vom Bahnhof!

Gruß
Thomas

PS: Ich bastel gerade an einer Massebeschleunigungsmaschine, damit ich Überlichtgeschwindigkeit erreiche, um die Lottozahlen von Morgen und Samstag und nächsten Mittwoch zu erhaschen!

Is gar nich so leicht und vor allem wo soll ich SOOOO viel Energie (E=M*C^2) hernehmen um meine 104 Kilo auf überlichtgeschwindigkeit zu bringen!
Unsere 16-Ampere Sicherung knallt ständig durch, ich weiss auch nicht warum, hab den Transformator auf Kurzschluss getestet, hat aber nix gebracht! :D
Hat da jemand ne andere Idee? :klatsch01:

Bearbeitet von tkr.kiel, 24 February 2009 - 12:45.


#116 mauvecard

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Geschrieben 24 February 2009 - 12:52

größere sicherung, versuch mal 32 ampere, eventuell musst du dann aber dickere kabel verlegen... :klatsch01:

Bearbeitet von mauvecard, 24 February 2009 - 12:53.


#117 Nachtfalke

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Geschrieben 24 February 2009 - 12:54

.



Beitrag anzeigentkr.kiel sagte am 24 Feb 2009, 12:39:

"...Natur JA Gesetz Nein..."


Was meinst Du denn mit "...Natur ja...", "...Gesetz Nein..", Tkr?



Nachtfalke.



.

#118 tkr.kiel

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Geschrieben 24 February 2009 - 12:57

Beitrag anzeigenmauvecard sagte am 24 Feb 2009, 12:52:

größere sicherung, versuch mal 32 ampere, eventuell musst du dann aber dickere kabel verlegen... :klatsch01:
Also die Martingale anwenden, ja?
Reicht der doppelte Durchmesser dann?

Gruß
Thomas

#119 waldek

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Geschrieben 24 February 2009 - 12:58

Beitrag anzeigenjason sagte am 24 Feb 2009, 12:15:

In nur 4 min. hast Du alles "geschnallt" und beantwortet.
Glückssache. Als Nachtfalke schrieb, war ich gerade im Thread und
schrieb ebenfalls doch irgend ein unwichtiges Zeug.

Nachtfalkes Schreibstil ist für mich mit einem akademisch-flotten Hauch
eingefärbt.
Ich reite auf seinen sprachlichen Wellen recht gerne - vorausgesetzt,
ich hab die Zeit. Es ist nicht so, dass er den Stoff für zwei Sätze auf
drei streckt. Er packt einfach den Stoff für zwanzig Sätze gleich an.

Doch auf die Deteils kommt auch meistens an. Sie auszusparen wäre
nicht der Sache dienlich.

Vieles, was er diesmal zur Sprache brachte, ist seit Jahren mein
geistiger "Forschungsgebiet". Ich musste mich nicht einlesen.

Auch auf den Pfaden Boulgari's Denkrichtung schreite ich sehr gerne.
Und seinen Stil würde ich auch geniessen können, würde er nur seine
bekloppte Art, sich gegen Andere profilieren zu müssen, ablegen können.

gruss
waldek

Bearbeitet von waldek, 24 February 2009 - 13:01.


#120 tkr.kiel

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Geschrieben 24 February 2009 - 13:03

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 24 Feb 2009, 12:54:

.
Was meinst Du denn mit "...Natur ja...", "...Gesetz Nein..", Tkr?
Nachtfalke.
.
Es ist alles Natur (Natürlich), alles was wir machen und man kann es auch Zufall nennen, doch auch in der Natur reagieren die Dinge nur so, wie es Ihnen bestimmt ist bei den entsprechenden Bedingungen reagieren sie entsprechend, genau wie beim Zufall!

Gesetz ist nur ein Wort, welches wir Menschen erschaffen haben, genau wie das Wort Zufall, aber nur deshalb weil wir es uns nicht anders erklären können.
Ich würde es so nennen: Es sind alles natürliche Vorgänge und Reaktionen auf vorher passierte Ereignisse.
Ich mag nur einfach das Wort Gesetz nicht, ich verstehe jedoch was Du meinst!

Gruß
Thomas





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