@ Sachse
sachse sagte am 9 Sep 2010, 14:59:
Ich mag auch weder Plätzchen noch Kekse.
An solchen furztrockenen Mehlcookies hat man sich in den Sechzigern die Zähne ausgebissen. Wer mag die schon? Außerdem ist die Verwendung von Cannabis schwachsinnig, wenn man es in Teig gibt, den man dann in den heißen Backofen schiebt. In den Plätzchen ist nix mehr drin, aber das ganze Haus riecht dann über drei Etagen nach Dope und der Nachbar wird high. Meine Mutter hat die Dinger immer gebacken und man hat stundenlang auf diesen Haferplätzchen rumkauen müssen. Man kaute stundenlang drauf rum und man hatte das Gefühl, das es immer mehr wurde im Mund. Die Plätzchen mochte ich nie wirklich.
Cannabis muss man nicht rauchen (ich bin Nichtraucherin)
Aber du bist sicher kein Kostverächter. Hier hätte ich was für dich, Sachse:
Vor einer Woche war ich in Frankreich.
Da gabs bei Freunden provinzialisches Hirschragout auf Knödelscheiben und dazu einen Burgunder.
Die ganze Gesellschaft, die bei meiner Freundin zu Gast war, hat nach dem Essen ausgelassen gefeiert. Ohne Alkohol und Drogen. Es gab nur Obst, eisgekühlte Fruchtsäfte aus Karaffen, Joghurterfrischungen und Snacks.
Scoubidou wird das auch wissen, dass in der französischen Provence anders gewürzt wird als im Süden Frankreichs.
Meine Freundin hat eine Reihe Cannabisrezepte, die sind Klasse. Sie gibt vor dem Auftischen einige Tropfen Haschischöl in die gebundenen Soßen. Die Soßen sind so abgeschmeckt, dass es mit dem Cannabisgeschmack hervorragend harmoniert. Dabei wird Cannabis geschmacklich als abrundendes Gewürz hinzugegeben, so wie man es früher in der kantipurischen und buthanischen Küche einsetzte.
Ihr glaubt nicht, wie fantastisch nach zehn Minuten die Preiselbeeren zum Hirschragout geschmeckt haben