Anfängersystem
#1
Geschrieben 16 November 2008 - 00:19
Ohne große mathematische Auswertungen habe ich im letzten Halbjahr einfach mal ausprobiert.
Also angefangen habe ich mit dem üblichen Spiel, einfache Chance rot-schwarz, grade-ungerade,
1-18 – 19-36, mit progressiver Steigerung.
Beim ersten Versuch Start mit 100 Euro hochgespielt auf 1050 (zwischenzeitlich 700 Euro abgehoben und 200 wieder eingezahlt) endgültig pleite gegangen nach 1-2-4-8-….512 aus. Ha, kennt Ihr alle.
Jetzt spiele ich ein Mischsystem aus allen drei einfachen Chancen und 1., 2., 3. Dutzend und Reihe 1, 2 und 3.
Bei der einfache warte ich 5x nicht gefallen ab (heißt: 1-2-4-8 lasse ich aus, steige danach mit 1 ein, daraus ergibt sich: mein erster Einsatz steigt dort ein wo nach der üblichen Methode schon 16 dran wäre, daraus ergibt sich wenn 512 zu setzen wäre stehe ich bei 32 = Gesamteinsatz 63, Gewinn 1)
Bei den Dutzend warte ich die ersten 7xnicht ab.
Meine Frage: ab wann sollte man beim Dutzendspiel (1-2-3-4-6-9-13-20-30-45-70-115) die Reihe abbrechen und den Verlust hinnehmen?
PS: nur online Casinos
über antworten freue ich mich
#2
Geschrieben 16 November 2008 - 20:05
Ist leider so. Nix für ungut.
Gruß ipsi
#3
Geschrieben 16 November 2008 - 20:50
CasinoKater sagte am 16 Nov 2008, 00:19:
Ohne große mathematische Auswertungen habe ich im letzten Halbjahr einfach mal ausprobiert.
Also angefangen habe ich mit dem üblichen Spiel,... ...
Erstmal begrüße ich Dich unter uns im Forum.
Sorry, Dir erst jetzt zu antworten, aber vielleicht hast Du's hier oder da mitbekommen, dass zzt. hier sehr viel Arbeiot im Forum ist und man sich nicht allem gleichzeitig widmen kann (hinterher macht man es nämlich keinem Recht)
Deshalb erst jetzt zu meiner untenstehenden Antwort.
.
#4
Geschrieben 16 November 2008 - 21:12
CasinoKater sagte am 16 Nov 2008, 00:19:
Ohne große mathematische Auswertungen habe ich im letzten Halbjahr einfach mal ausprobiert.
Wenn du schon im Verlust bist, hör erst recht auf!!!!
Zitat
Zitat
Zitat
Gruß Mandy16
#5
Geschrieben 16 November 2008 - 21:56
CasinoKater sagte am 16 Nov 2008, 00:19:
PS: nur online Casinos
über antworten freue ich mich
ipsi sagte am 16 Nov 2008, 20:05:
Ist leider so. Nix für ungut.
Gruß ipsi
CasinoKater sagte am 16 Nov 2008, 00:19:
Leider ist's so, wie Ipsi und Mandy es kurz und schmerzlos ausgeführt haben.
Lass' es mich wie folgt veranschaulichen.
Wenn jemand mit einer Progression einen Ansatz sucht, mit dem er die ersten "Verlust"coups einer (negativen) Serie durch das sogenannte "Trockenspiel" zu überwinden sucht, in der irrigen Meinung, dann mit geringerem Risiko in den Lauf einsteigen zu können, verzögert er damit lediglich den Zeitpunkt seines Verlusts.
Genauer gesagt verändert er damit nicht das Gewinn- und Verlustverhältnis oder anders ausgedrückt: das Risiko.
Vielmehr handelt es sich lediglich um einen Zeitversatz im gleichen Risikoverhältnis, mit dem Nachteil, dass er dabei genau die Strecke abwarten muss, bis er überhaupt zu seinem Spielzug kommt, innerhalb dessen er in der Wartezeit (die demselben GuV-Verhältnis untersteht) bereits verloren oder gewonnen hätte.
Das einzige Fazit dieser Entscheidung, die Verlustcoups abzuwarten, ist die längere Verweildauer in der Spielbank (oder in Deinem Fall die längere Sitzung im Online Casino), durch Strecken, auf denen kein Spiel mangels Anounce stattfindet.
Insofern ist die von Dir uns vorgetragene Setzweise des Abwartens nicht sinnvoll.
Die zu Anfang von Neueinsteigern in's Roulettegeschehen sehr oft praktizierte, sich selbst auferlegte Wartestellung suggeriert nur eine Sicherheit, die in Wahrheit keineswegs existiert.
Zum Beispiel wird ein Spieler auf Einfachen Chancen, der eine negative Fünferserie abwartet, bis er gegen die fünfmal erschienene Chance setzt, mit seinem ersten Einsatz die gleichen Bedingungen vorliegen haben, wie der Spieler, der auf jede Negativerscheinung die Gegenchance setzt. Der mathematische Grund ist im stochastischen Prinzip zu finden, dementsprechend jede erschienene Zahl beim Auslosen eines neuen Ergebnisses das alte, bereits gefallene Ergebnis erneut produzieren kann; das heißt: die Ausgangssituation ist immer wieder dieselbe, egal wie lang Du wartest. Tritt bei der Einfachen Chance das Verlustergebnis im Durchschnitt alle zwei Coups ein, erscheint die Zweierserie alle vier Coups, die Dreierserie alle acht Coups.
Spielt der Ausgleichsspieler nun nach jedem achten Coups eröffnet sich ihm dieselbe Situation wie zu Beginn, nämlich nach dem ersten Erscheinen der Negativchance - was anderes soll ansonsten zu erwarten sein, Casinokater, wenn die Ausgangsbasis bei jedem Coup (stochastisches Prinzip) immer wieder dieselbe ist?
Somit werden die Bedingungen des Spielers, der durchschnittlich jeden achten Coup zum Einsatz kommt, identisch mit denen des Spielers sein, der jedesmal gegensetzt: jeden zweiten Coup wird er durchschnittlich verlieren. Im Ergebnis gleich beendet der zeitversetzt Spielende seine Partie nach der achtfachen Zeit.
Für Dutzende gilt das Gleiche unter Berücksichtigung der noch längeren Wartezeiten.
Sehr anschaulich ist die dem Roulette zu Grunde liegende Stochastik unter anderem im abgebildeten Buch von Claus Koken dargestellt, dass Dir die Grundzüge des Roulette vermittelt, nämlich das, was alles nicht geht.

Seine Schlussfolgerung, dass es keinen Weg gebe, im Roulette gewinnen zu können, ist jedoch nicht zu teilen. Insbesondere spricht er von "erlaubten Spielstrecken", auf denen man gewinnen kann. Mit denen solltest Du Dich als Einstieg beschäftigen, ehe Du Dich -Deinem Spielertyp entsprechend- weiterentwickelst.
Ansonsten könnte Dein Ausflug in's Online Casino eine teuere Fahrt werden
Wenn Du Fragen hast, stelle sie doch hier im Einsteigerbereich.
Unter Aktuelle Themen wirst Du sicherlich eine Menge Threads und Gesprächspartner finden, die ähnliche Probleme haben wie Du.
Oder frage einen der Moderatoren.
Viel Spaß bei uns im Forum und auf Deinem Weg in die Welt des Roulette.
Nachtfalke.
.
#6
Geschrieben 17 November 2008 - 08:53
Noch bin ich in der Gewinnzone, aber vielen Dank für alle Tipps.
#7
Geschrieben 17 November 2008 - 10:31
Sigma eins bei Dutzenden und Kolonnen abwarten das dürfte wenn ichs recht im Kopf hab 12 sein dann setzt du jeweils 150 auf die beiden anderen Dutzende gewinnst du setzt du jeweils mit 50 auf diese Dutzende weiter immer schön durch spielen bis der aktuelle Restant auftaucht. Dann gehste vom Tisch und nach Hause.
#8
Geschrieben 17 November 2008 - 12:45
Endlich mal jemand, der das in guten Worten erklären kann.
Hab mir den Text kopiert.
LG
DDP
#10
Geschrieben 17 November 2008 - 17:17
CasinoKater sagte am 17 Nov 2008, 08:53:
"...noch...", Casinokater.
Noch!
Das sind die sehr begrenzten "Erlaubten Spielstrecken".
Progressionen führen fast ausnahmslos im Anfangsstadium zu Gewinnen.
Das liegt an der Natur der Sache.
Es sind aber Scheinerträge, die durch die Erhöhung der Einsätze urplötzlich rapide aufgefressen werden.
Wir meinen's hier wirklich gut
Wir wollen, dass möglichst jeder im Roulette gut abschneidet.
Also steig' aus, wenn Dir der bisherige Zugewinn zum Startkapital mehr wert ist, als der Nervenkitzel bei Beginn der Bedarfsspirale zur Treffererzielung.
Halte uns auf dem Laufenden.
Nachtfalke.
.
#11
Geschrieben 17 November 2008 - 17:29
Nachtfalke sagte am 17 Nov 2008, 17:17:
Progressionen führen fast ausnahmslos im Anfangsstadium zu Gewinnen.
Das liegt an der Natur der Sache.
.
Und wenn ich ... sagen wir mal 5 "Progressionssysteme" einmalig (!) anwende (also jeweils nacheinander) und danach NIE wieder ?
Die Chance beim ersten Mal zu verlieren ist ja durchaus gering (auch wenn sie jedes mal gleich ist ... aber je öfter es probiert wird, desto eher fliegt man auf die ... ) ... so wär es zwar keine unbegrenzte Lösung, aber schonmal ein Anfang.
Und beim Verlust einfach solange spielen bis man näherungsweise bei den beliebten 2,7% ist
Verrückte Idee, aber so abstruse Sachen gehen mir momentan mehr im Kopf rum als die Suche nach dem "perfekten" System
#12
Geschrieben 17 November 2008 - 18:51
Ragnard sagte am 17 Nov 2008, 17:29:
Verrückte Idee, aber so abstruse Sachen gehen mir momentan mehr im Kopf rum als die Suche nach dem "perfekten" System..."
Weil die Addition der Strecken, die Du spielst, Dich ja letztlich auf den gleichen Risikowert kommen lassen, als wenn Du's in einer Strecke spielst. Der Vorteil der Stückelung bestünde lediglich in der differenzierten Ausgangssituation, innerhalb derer Du tendenzielle Vorgaben für die Anounce fixierst.
Aber das hat mit der Thematik im Einsteigerthread wenig zu tun, weil hier ja lediglich das mehrfache Ausbleiben den Signalfaktor darstellt.
Nachtfalke.
.
#13
Geschrieben 18 November 2008 - 06:45
glaube Ihnen einfach, ich habe ähnlich angefangen :-)))) (gebe es ja zu....).
Über kurz oder lang stehst Du vor der Entscheidung (wenn das Tischlimit noch nicht erreicht sein sollte), ob Du es wirklich noch einmal tust oder nicht.
Du wirst evtl. je nach Typ noch einmal kurz überlegen, dann wirst Du setzen und anschliessend die Welt verfluchen und Dir denken das geht doch alles nicht mit rechten Dingen zu :-)))
Ich habe mich bekehren lassen und habe die Spielweise im Plus beendet.
#14
Geschrieben 19 November 2008 - 05:35
@Ragnard bringt es auf den Punkt. Bei jeder Verdoppelungsprogression
(Martingale) gewinnt man so lange, bis der Platzer kommt und dann ist
entweder alles weg, weil der Gewinn nocht nicht so groß, dass man den
Platzer finanziell verkraftet.
Bei höherem Kapitalstand (Gewinn) kommen 2 Platzer kurz hintereinander
und dann ist alles weg.
Ich habe im Februar 3 Platzer in Folge erlebt, die Hälfte meines Spielkapitals
dabei verloren und habe deshalb meine Strategie verändert.
Jetzt warte ich auf 'ne Erhöhung des Flaschenpfandes, damit die Sammelei
etwas mehr Kohle in die Kasse bringt.
Grüße, Monopolis.
#15
Geschrieben 19 November 2008 - 06:04
Monopolis sagte am 19 Nov 2008, 05:35:
etwas mehr Kohle in die Kasse bringt.
Du sitzt an der Quelle. Von Deiner Insel wird doch Flaschenpost verschickt
Was bringt denn so´ne Ersttags-Flasche ? Im Michel-Katalog finde ich nichts.
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