Bestimmung des Ausstiegspunktes mittels Taktgeber
#1
Geschrieben 09 October 2008 - 22:54
als das Hauptproblem für eine exakte Kugelfallprognose stellt sich für mich die Bestimmung des Ausstiegspunkts dar,
Ausstiegspunkt = Zeitpunkt, an dem die Kugel eine bestimmte Anzahl von Runden bis zur Kollision mit einer Raute vor sich hat.
Bei Basieux wird das Problem über die sehr schwierige Erkennung von Kreuzmustern gelöst, alternativ schlägt er die Benutzung eines Taktgebers vor, erklärt aber nicht wie das funktioniert.
Meine Frage : Wie funktioniert die Erkennung mittels Taktgeber und wo kann man ein geeignetes Gerät erwerben?
Ich bedanke mich für jede hilfreiche Antwort
Tom
#2
Geschrieben 10 October 2008 - 03:21
Suche mal nach Metronomuhr, im Forum und bei Google
jason
#3
Geschrieben 10 October 2008 - 17:53
Armbanduhrmetronom(Wissensstand 1988)
aber ich weiß auch, dass es nicht viel hilft.
sachse
#5
Geschrieben 11 October 2008 - 19:55
Wenn das dann passt, kannst Du die Kugel mit Hilfe der Scheibe messen und darauf Deine Prognose aufbauen.
Ohne irgendwelche techn. Hilfsmittel.
Gruß Kiesel
#6
Geschrieben 13 October 2008 - 17:45
Kiesel sagte am 11 Oct 2008, 20:55:
Wenn das dann passt, kannst Du die Kugel mit Hilfe der Scheibe messen und darauf Deine Prognose aufbauen.
Ohne irgendwelche techn. Hilfsmittel.
Gruß Kiesel
Hallo Kiesel,
Tom hat ja schon darauf hingewiesen, daß man mittels Überschneidungsmustern die
zur Scheibengeschw. relative Kugelgeschwindigkeit messen kann.
Die Schwierigkeit liegt doch darin, daß sich eine 2x Überschneidung nur bei schnellen
amerik. Geschwindigkeiten (2,5 sek) zeigt.
Mir ist nicht klar, wie Du die Prognose für eine genaue Ausstiegsrunde durch o.g. Beispiel
vornimmst.
Gruß reini
#7
Geschrieben 13 October 2008 - 18:26
Am flexibelsten ist man bei verschiedenen Bedingungen,
wenn nur eine bestimmte Sequenz betrachtet betrachtet wird.
Geht von langsam bis schnell. Das Prinzip ist immer das Gleiche.
Kiesel
#8
Geschrieben 14 October 2008 - 18:49
Ausgangspunkt ist das der taktgeber mit 1.0 sekund pro "bump" machst.
1. Rotor ganz einfach.
Wenn zero passiert ein beliebige raute mit ein "bump" zählst man:
Bump - Zero
Bump - 1
Bump - 2
Bump - 3 Hier passiert zero nochmals die anfangs/zero raute, und man hast also ein 3 sekunden rotor geschwindigkeit.
2. Kugel
Bump - kugel am 3 uhr
Bump - kugel am 2 uhr
Bump - kugel am 1 uhr
Bump - kugel am 1 uhr
Man sieht also das als die kugel wird langsamer gibts plötzlich ein kugel runde der genau 1 bump dauert/1 sekund. Du kannst mit der taktgeber immer diese kugel runde identifizieren.
Wenn du auch Scotts methode kennt, siehst du das, das austiegs punkt sich langsam bewegt bis zum statisch wenn die kugel runde genau derselbe geschwindigkeit hast als der taktgeber, wie auch scotts 2X muster bewegt sich bis zum statisch und dann wieder zurück.
#9
Geschrieben 14 October 2008 - 19:42
Deine Erklärung für die Identifizierung einer bestimmten Kugelrunde ist sehr hilfreich.
Denn es gilt: " Die Geschwindigkeit der Kugel in Ihrem Umlauf, der den restlichen
N Umläufen vorangeht, ist von Coup zu Coup die gleich" (P.B.)
Leider sind "thumper", soweit ich informiert bin, auf dem Markt nicht erhältlich.
Vielleicht hast Du da einen Vorschlag für eine Bezugsquelle.
Möglicherweise erfüllt die o.g. Metronomuhr den gleichen Zweck.
reini
#10
Geschrieben 14 October 2008 - 21:28
Einfach einen "Klick" bei z.B. 3 Sec. installieren und Du kannst die Scheibe messen.
Auf der zweiten Schalterstellung sind natürlich auch andere Klickfolgen für die Kugel denkbar.
Leicht anzuwenden und absolut unverfänglich.
Einen Kugelschreiber hat ja jeder "Systemier" in der Hand!
Kiesel
#11
Geschrieben 14 October 2008 - 23:14
Da gibts thumper oder thumper uhr und gerbrauchsanleitung. Ich habe das Stopp! auf DVD und bin nicht so wie so imponiert. Die spielweise funktioniert vielleicht an sehr leicht bespielende kesseln aber nicht kesseln in meine umgebung. Das thumper spiel funktioniert, nur muss es korrekt analysiert sein, und hier finde ich das Jafco fehlt ein wenig. Das spiel ist sehr gut illustriert und erlaütert nur, wie gesagt, SO einfach klappt es nicht. Die grund begriffe ist aber ok illustriert.

Brauchst du nur ein metronome uhr gibts einer hier:
http://www.metronomewatch.com/
Du kannst auch Bob Gordons spielweise adoptieren, der spielweise ist etwa derselbe wie Jafcos, habe auch seiner Stopp!.
#12
Geschrieben 14 October 2008 - 23:18
#13
Geschrieben 15 October 2008 - 01:11
Dein Vorschlag, neue Methoden zu diskutieren ist absolut interressant.
Ich fürchte nur, daß die von Dir angesprochenen Methoden nicht bekannt sind. Ich bin noch
in keinem Forum mit den von Dir genannten Methoden konfrontiert worden, sie liegen mir
auch nicht vor.
Es stellt sich die Frage: Wenn man Scott/Basieux kennt, kann man dann wesentliche neue Erkenntnisse gewinnen?
Worin unterscheidet sich der Prognose Ansatz? Sind die Unterschiede prinzipieller Natur?
Für mich sind Deine Antworten bis hierhin sehr fundiert und engagiert, ich habe etwas gelernt,
dafür möchte ich mich bedanken.
Gruß reini
#14
Geschrieben 15 October 2008 - 21:05
Wie ich sehe es, liegt die qualität in der analyse die verschiedene eingesammelte data. Messung der scheibe und identifizierung ein beliebiges kugelrunde ist der basis, und kann eigentlich nicht diskutiert werden. Beherscht man nicht diese 2 ist der analyse auch egal.
Ein beispiel: An die Cammegh Connosieurs springt die kugel normalerweise länger wenn die scheibe schneller dreht. Es gibt aber ein bestimmt geschwindigkeit wo die fallpunkt ist fast identisch mit der end nummer. Also fast kein streuweite oder maximal 1 - 2 nummern. Etwa langsamer, und die kugel rollt leicht weiter. Etwa schneller und die kugel rollt mit grösser kraft weit weiter. Also, mann muss die verschiedene geschwindigkeiten und dieses konsequensen analysieren und kennen.
#15
Geschrieben 18 October 2008 - 13:44
einige sind kurz hier beschrieben:
http://roulettesemin...tories/4900214/
Wer lange genug Zeit am Kessel verbringt wird irgendwann sogar ein perfektes Feeling für die richtige Runde entwickeln. Oft liegt man hierbei besser, da man nicht den Streß hat auf den Thumber oder die Metronomuhr achten zu müssen. Die Dinger nerven auch irgendwann (mich zumindest) - und immer ein-/ausschalten wirkt auch verdächtig... wer guckt schon alle 2 Minuten auf die Uhr...
Ich rate zu Thumbern und Taktgebern nur bei rhythmisch völlig unbegabten Leuten und zum erlernen einer KG-Methode...
Man darf auch nicht vergessen, daß man sich mit elektronischen Gadgets schnell mal ein Interview mit dem Saalchef einhandeln kann!
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