Man kann Roulette nicht schlagen
#31
Geschrieben 21 January 2009 - 22:27
Das Casino organisiert für mich das Spiel.
Es kann mir auch kein Geldaus der Tasche ziehen.
Doch!
Wegen dem 1/37, welches sie sich einfach nehmen.
Das mach' ich selbst. Daher ist für mich die Vorstellung, ich mit meiner Gier
und mangelnder Kontrolle bin mein eigener Gegner, den es gilt, in die Schranken zu weisen,
hilfreicher alsden Gegner auf der Seite des Casinos zu suchen.
Falsch!
Ob Du besoffen, undiszipliniert oder gierig bist ist unerheblich.
Jeden 37. Einsatz schmeißt Du statt aus dem Fenster in die Tasche des Casinos.
Das Casino kann nichts machen. Es produziert für mich eine Permanenz,
die nicht mal von ihm abhängt. Der Einfluss des Casinos auf die gefallenen
Coups ist marginal. Der Zufall gestaltet die Abfolge. Das Casino ist für mich
kein Gegner.
Siehe oben!
Dein Ansatz, Sachse, ist jedoch ein anderer. Du arbeitest nicht mit dem
Zufall und mit der Wahrscheinlichkeit. KG ist Physik. Es ist Geschicklichkeit
gefragt. In Deinem Fall könntest Du den Croupier als Gegner sogar ansehen.
Denn er kann Dir das Leben schwer machen (Absage sofort nach Abwurf).
Hier ging es nicht um KG.
Ich muss imstande sein, den 2,75igen Vorteil des Casinos zu überwinden ,
um noch paar Umsatzprozente für mich zu behalten.
Auf mein Spiel hat der Croupier keinen Einfluss. Er kann werfen, was
er nur will. Er ist nicht mein Gegner.
Natürlich ist der Croupier nicht mein Gegner, wenn er nicht gerade nach Abwurf absagt.
Das kann er auch nicht sein, weil ich auf seinen Wurf reagiere.
Nur mit der Absage kann er mich treffen.
Es ist die Spielregel des Casinos.
sachse
#32
Geschrieben 21 January 2009 - 22:43
Volker7777 sagte am 21 Jan 2009, 21:48:
Hi Volker!
Schön.
Ich weiß nicht, wie Sachse das sieht, aber für mich steht der Dauergewinn
in absolut keinem Widerspruch zu der negativen Gewinnerwartung, die
ja Roulette durch das Reglement mit sich bringt.
Es kommt nur auf die Höhe an. Wenn sich der Plus-Saldo prozentual im
einstelligen Bereich (vom Umsatz) befindet, so kann das ein Dauerzustand
bleiben, ohne dass dies von der Wahrscheinlichkeit her eine zu hohe Abweichung
wäre. Relativ wird der Gewinn natürlich prozentual immer kleiner. Doch
der absolute Gewinn kann dabei ohne weiteres stets wachsen.
Und wenn man unterstellt, 80% der Casinobesucher legen per Saldo
im Minus, so ergibt sich automatisch die Notwendigkeit, dass die
Gewinner mit ihrem Saldo im Schnitt jeweils höher liegen als der
Schnitt der Minus-Saldi der Verlierer.
Vobei ich das Casino zu den 20% der Dauergewinner zähle.
Der Dauergewinn straft die Mathematik nicht Lügen!
Ganz im Gegenteil, für mich ist er mathematisch begründet.
Was natürlich nichts mit der Tatsache zu tun hat, dass es kein mathematisch
korrektes System geben kann, das eine positive Gewinnerwartung aufweist.
(Jetzt mal vom geheimen Opa-System natürlich abgesehen - Es kann
bekanntlich nur Einen geben!)
gruss
waldek
#33
Geschrieben 21 January 2009 - 23:04
waldek sagte am 21 Jan 2009, 22:43:
Ganz im Gegenteil, für mich ist er mathematisch begründet..."
Denn wenn die Masse verliert, aber angeblich nur die Zero dies verursachen soll, weil die "böse" Bank mit ihrem Bankvorteil ja angeblich den armen, gebeutelten Spielern keine Chance lässt, wie kommen dann bitte die Differenzen der Jahresabrechnungen der Spielbanken hinsichtlich des "Großen Spiels" zustande?
Folglich gibt es für die vielen kleinen Verlierer auch eine Menge kleiner Gewinner und die hohen Zokkerverluste werden kompensiert durch dauerhafte Gewinne.
Es gibt nämlich nicht annähernd so viele Großgewinner, wie Großverlierer.
Der von den Glücksspielanbietern ausgewiesene Saldo kann also logischerweise nur entstehen, wenn entsprechende Kompensationen vorliegen.
Nachtfalke.
.
#34
Geschrieben 21 January 2009 - 23:22
sachse sagte am 21 Jan 2009, 22:27:
Zitat
Das Casino organisiert für mich das Spiel.
Es kann mir auch kein Geld aus der Tasche ziehen.
Wegen dem 1/37, welches sie sich einfach nehmen.
Klar. An der "Vergnügungssteuer" kommt keiner vorbei. Die ist auch
in meinem Spiel immer bereits "abgeschrieben". Zero-Steuer betrachte ich
nicht als Verlust sondern als Gebühr. Sie muss natürlich erst wieder reingespielt
werden, bevor wir vom Gewinn sprechen.
Zitat
Jeden 37. Einsatz schmeißt Du statt aus dem Fenster in die Tasche des Casinos.
die Zero-Steuer - Sie läuft wie ein Stromzähler zu Hause und es wird abkassiert.
Ob ich mir aber die Steuer vom Casino wieder holen kann oder nicht,
hängt von diesen besoffen, undiszipliniert oder gierig in höhstem Maße!
Es ist dermaßen ausschlaggebend, dass ich mit Nachdruck behaupte, dass
man besoffen, undiszipliniert oder gierig nur verlieren kann.
Und unter'm Strich weit unterhalb der -2,7%-Marke landet.
Die Zero-Steuer betrachte ich nicht als Gewinn vom Casino.
Sie würde nicht mal die Eigenkosten decken. Von ihr lebt kein Casino.
Casino lebt wie jeder andere Profi auch, vom Gewinn. Und der liegt
im zweistelligen Bereich (bei Casino).
(Falls Dich interessiert => http://www.roulette-forum.de/index.php?s=&...t&p=188473)
Zitat
um noch paar Umsatzprozente für mich zu behalten.
Strategie ihres Spiels. Da eint uns der Schicksal.
Aber unsere Diskussion, lieber Sachse, ob man Casino als Gegner ansieht oder
nicht ist mühselig und sinnlos. Jeder kann das halten, wie's ihm beliebt.
Ich rate es ab. Aber Jeder befolgt die Ratschläge, die ihm plausibel erscheinen.
Ich bin Niemandem böse, wenn er lieber das Casino als seinen Gegner betrachtet
- Sollte ihm das einen zusätzlichen Motivationsschub geben, so soll mir das doch recht sein.
Für den Fall jedoch, dass er damit keinen Erfolg erringen könnte, so lade ich ihn gerne
zum Umdenken ein.
gruss
waldek
Bearbeitet von waldek, 22 January 2009 - 01:11.
#35
Geschrieben 21 January 2009 - 23:30
Nachtfalke sagte am 21 Jan 2009, 23:04:
jetzt kommst Du schon wieder mit einem solchen hanebüchenem Bledzin rum:
Um irgendwelche "Differenzen" feststellen zu können, müssten alle Umsätze auf allen Chancen registriert werden.
Nur wenn der Gesamtumsatz bekannt ist, kann man den rechnerischen Gewinn ermitteln.
Das ist im Großen Spiel schlicht unmöglich.
Nur an Rouletteautomaten und in Live-OCs ist das praktizierbar.
Kennst Du derartige Ergebnisse und Auswertungen? Natürlich nicht - woher auch.
Also stellst Du Behauptungen auf, die Du nicht im Mindesten untermauern kannst.
Erzähl' mal, woher Du diese Weisheiten hast!
sachse
#36
Geschrieben 21 January 2009 - 23:49
Nachtfalke sagte am 21 Jan 2009, 23:04:
Zitat
Ganz im Gegenteil, für mich ist er mathematisch begründet..."
auch verständlich ist. Doch das spielt keine Rolle.
Das Problem liegt nicht darin, dass die Meisten ihren Gewinn nicht
verstehen und einen Widerspruch vermuten. Die Meisten werden
gar nicht zum Gewinnen kommen, daher dieses Problem erst gar
nicht haben. Insofern ist die Erklärung, woher
der Dauergewinn, selten relevant.
gruss
waldek
#37
Geschrieben 22 January 2009 - 00:24
Nachtfalke sagte am 21 Jan 2009, 22:19:
Es sind Abgaben.
Prozentual bezogen auf die Einsätze.
Wer mit hohen Jetonwerten spielt, zahlt mehr, umso mehr er riskiert.
Wer um niedrige Einsätze spielt, zahlt entsprechend weniger, umso weniger er setzt.
Somit ist die Abgabe individuell zugeschnitten auf das Kapital des jeweiligen Spielers.
Sozialer kann es wohl kaum sein!!!
Doch es ginge auch sozialer.
Beispiel: Ein Spieler betritt das Casino und kauft Jetons im Wert vom 1000€. Er spielt eine Weile ein faires Roulette (ohne Zeronachteil) und wechselt dann Jetons im Wert von 700€ zurück in Bargeld. Davon nimmt ihm das Casino dann als Gebühr noch 10% = 70€ ab, fertig. Sein Umsatz war viellecht insgesamt 7000€. Er hat also schließlich 300€ verspielt und auch eine angemessene Gebühr entrichtet.
Wenn er mit Zeronachteil gespielt hätte mit seinem Umsatz von insgesamt 7000€, so hätte ihn die Zerosteuer allein schon 7000 * 0,027 = 189€ gekostet, zusätzlich zu seinem Verlust von 300€, so dass ihm am Ende nur noch 511€ übrig blieben.
Ein anderer Spieler, der anfangs 2000€ eingewechselt, 10000 Umsatz gemacht hat und ebenfalls nur noch 700 zurückwechseln kann, zahlt dieselbe Gebühr von 10% = 70€. Warum sollte der mehr bezahlen? Er ist mit seinem größeren Verlust ja gestraft genug bzw. das Casino hat schon genug an ihm verdient.
Wenn er aber gewinnt und 3000€ zurückwechselt, kostet ihn das 300€ Gebühr. Ist auch richtig so. Mit 2,7% von seinen 10000 Unsatz wären es für ihn nur 270€. Das ist nicht einzusehen. Immerhin hat er gewonnen, sollte deshalb auch entsprechend mehr berappen müssen...
Gruß, Optimierer
Bearbeitet von Optimierer, 22 January 2009 - 00:28.
#38
Geschrieben 22 January 2009 - 01:57
sachse sagte am 21 Jan 2009, 23:30:
...kennst Du derartige Ergebnisse und Auswertungen? Natürlich nicht - woher auch.
Also stellst Du Behauptungen auf, die Du nicht im Mindesten untermauern kannst..."
Wenn Dir ein Argument nicht passt, antwortest Du nicht darauf,
wenn ein Argument Dein Argument widerlegt,
weichst Du auf etwas anderes aus, als das, was Thema ist,
oder Du stellst den anderen Diskussionsteilnehmer glattweg als Idioten oder Lügner dar,
und wenn eine Tatsache eindeutig und abschliessend in einem Thema behandelt wurde,
der Du zuvor widersprochen hast oder zu der Du nichts beittragen konntest, beleidigst Du.
Ich habe in diesem Forum noch nie etwas geäußert,
was nicht der Richtigkeit entsprach,
nur weil mir andernfalls ein Diskussionsargument fehlen würde
oder zwecks Erzielung irgendeines anderen niederen Effekts.
Ich verbiete mir das.
Das habe ich überhaupt nicht nötig.
Oder meinst Du, ich würde mich hier seitenlang in einem neu eröffneten Bereich
als Auftaktthema mit unwahren Behauptungen präsentieren?
Also halte Dich mit anmaßenden Verdächtigungen zurück.
Wenn Du Fragen hast, stelle sie bitte anständig.
Sonst werde ich sie nicht mehr beantworten.
Nachtfalke.
___________________________________________________________________
PS.:
Auf diese Weise bleibt dem Forum wenigstens die Streiterei zwischen uns erspart.
.
#39
Geschrieben 22 January 2009 - 10:26
Zitat
Sonst werde ich sie nicht mehr beantworten.
Anständige Frage:
Um irgendwelche "Differenzen" feststellen zu können, müssten alle Umsätze auf allen Chancen registriert werden.
Nur wenn der Gesamtumsatz bekannt ist, kann man den rechnerischen Gewinn ermitteln.
Das ist im Großen Spiel schlicht unmöglich.
Nur an Rouletteautomaten und in Live-OCs ist das praktizierbar.
Hast Du derartige Kontrollabrechnungen? Vermutlich nicht.
Woher kommen also die von Dir genannten
Differenzen der Jahresabrechnungen der Spielbanken hinsichtlich des "Großen Spiels"?
Freundlichst!
sachse
#40
Geschrieben 22 January 2009 - 10:53
wo kann man denn auf die teilnehmenden gockel seine wetteinsätze platzieren?
freundlichst - mauvecard
#41
Geschrieben 22 January 2009 - 12:48
mauvecard sagte am 22 Jan 2009, 10:53:
Nachtfalke sagte am 21 Jan 2009, 12:28:
"...
.
#42
Geschrieben 23 January 2009 - 11:32
wohlh sagte am 24 Sep 2008, 12:52:
man kann Roulette langfristig nicht schlagen. Das liegt daran, dass der Erwartungswert dieses Spieles negativ ist. Dein zu erwartender GEwinn ist negativ. Es gibt Spiele, in denen der Erwartungswert positiv sein kann. Watch out for these games and do not waste your precious time!
Wenn Du ein sehr gute Strategie, geduld (davon brauchst du ne Menge) , eine sehr gute Progression hasst, kein Vermögen mit dem Roulette verdienen willst und das nötige Kleingeld hast, macht das Roulette dich zum Gewinner!
Um meine Strategie zu testen, verfüge ich leider noch nicht über das nötige Kleingeld und die Geduld könnte auch ne Mutprobe werden!
Und Fragen brauch auch keiner, die gibbet nicht umsonst und wird auch nicht verkauft...
(Da spare ich lieber noch 6-10 Monate bis ichs zusammenhabe)
Gruß
Thomas
#43
Geschrieben 23 January 2009 - 11:40
kann ich leider keine günstige Prognose stellen.
Die erwähnten Arzneien werden den letalen Ausgang nicht verhindern können.
sachse
#45
Geschrieben 23 January 2009 - 11:55
tkr.kiel sagte am 23 Jan 2009, 11:32:
(Da spare ich lieber noch 6-10 Monate bis ichs zusammenhabe)
Gruß
Thomas
moin thomas
gut das ich das weiß,dann werd ich dich beim nächsten mal,im casino-kiel
etwas genauer beobachten.
gruß klaus
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