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Man kann Roulette nicht schlagen


95 Antworten in diesem Thema

#16 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 21 January 2009 - 15:04

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 20 Jan 2009, 17:44:

Roulette hat keinen Gegner.
Der Gegner ist der Spieler selbst.
Sein Charakter.
Und dessen Gier, aus deren Grund er verliert.
Welche Rolle kommt dann Deiner Meinung nach dem Casino zu?
Für mich ist das Casino mit seinem Spielregelvorteil der einzige Gegner.

sachse

#17 waldek

    Analytiker

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Geschrieben 21 January 2009 - 17:07

Beitrag anzeigensachse sagte am 21 Jan 2009, 15:04:

Welche Rolle kommt dann Deiner Meinung nach dem Casino zu?
Veranstalter

Zitat

Für mich ist das Casino mit seinem Spielregelvorteil der einzige Gegner.
Wenn Du so willst.
Jedem bleibt es frei, in Bildern zu denken, die für ihn am aussagekräftigsten sind.
Du kannst das Casino als Gegner betrachten und andere Spieler
könnten dann vielleicht sogar Konkurrenten sein.

Doch mir sind solche Bilder fremd.
Das Casino organisiert für mich das Spiel. Es kann mir auch kein Geld
aus der Tasche ziehen. Das mach' ich selbst. Daher ist für mich die
Vorstellung, ich mit meiner Gier und mangelnder Kontrolle bin mein
eigener Gegner, den es gilt, in die Schranken zu weisen
, hilfreicher als
den Gegner auf der Seite des Casinos zu suchen.

Das Casino kann nichts machen. Es produziert für mich eine Permanenz,
die nicht mal von ihm abhängt. Der Einfluss des Casinos auf die gefallenen
Coups ist marginal. Der Zufall gestaltet die Abfolge. Das Casino ist für mich
kein Gegner. Eher schon der Müllmann, der nach jeder Partie das Geld von
den Tischen aufsammelt nachdem die Leute sich selbst geschlagen haben.

Dein Ansatz, Sachse, ist jedoch ein anderer. Du arbeitest nicht mit dem
Zufall und mit der Wahrscheinlichkeit. KG ist Physik. Es ist Geschicklichkeit
gefragt. In Deinem Fall könntest Du den Croupier als Gegner sogar ansehen.
Denn er kann Dir das Leben schwer machen (Absage sofort nach Abwurf).

Auf mein Spiel hat der Croupier keinen Einfluss. Er kann werfen, was
er nur will. Er ist nicht mein Gegner.

gruss
waldek

Bearbeitet von waldek, 21 January 2009 - 20:23.


#18 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 21 January 2009 - 19:36

.



Beitrag anzeigenwaldek sagte am 21 Jan 2009, 17:07:

"...Es (Anmerkung: das Casino) kann mir auch kein Geld aus der Tasche ziehen.
Das mach' ich selbst..."
Das, Waldek, ist der springende Punkt!

Da wir uns hier ja im neuen Bereich der Vertreter von "...Geht nicht..." befinden,
ist dies in der Diskussion auch besonders zu berücksichtigen.
Wenn Sachse mich fragt

Beitrag anzeigensachse sagte am 21 Jan 2009, 15:04:

Welche Rolle kommt dann Deiner Meinung nach dem Casino zu?
ist bei dem diskutierten Thema für diejenigen, die den Begriff Roulette mit dem Anbieter assoziieren, der für den Betreiber fungierende Croupier gewissermaßen der "Gegner".
Das ist der falsche Ansatz, durch den die Leute verlieren.
Das Casino wird bei denen, die diese Denkensweise haben, zum Phantomgegner.
Und das, was das Casino produziert, nämlich die Permanenz, wird zum Grund für den Verlust instrumentalisiert.
:hand: Für die, die gewinnen wollen, halte ich diese Betrachtungsweise für die gefährlichste die es gibt.
Denn nun beginnen die Spieler mit dieser Grundeinstellung, gegen das "Instrument der Bank",
nämlich gegen die böse, bankvorteilbehaftete Permanenz, ihr Instrumentarium zu rüsten.
Drei Ansatzpunkte weisen schon auf den fast sicheren Verlust hin:


Die falschen Ansätze:
1. Ich greife die Bank an.
Ich benötige die richtige Strategie für den Angriff.
Ich benötige "Signale", um den richtigen Zeitpunkt für meinen Angriff zu wählen.
Auch Begriffe wie "Marsch" im Roulette zeugen von der militärischen Brechstange.

2. Ich muss besser sein, als die Bank.
Ich muss zumindest über den Prozenten des Bankvorteils liegen, weil ich ja sonst nicht gewinnen kann.
Dies zeugt von einer mathematischen Unbedarftheit ohnegleichen.

3. Ich benötige Signifikanzen für meine Angriffsplanung ("System")
Statistiken über Millionen Coups werden durchspielt, die ich zwar nie spiele,
aber die gefälligst zu funktionieren haben, ehe ich "mein Geld" riskiere.
Das zeugt von einer eklatanten Unkenntnis der Spielersituation und der Materie Roulette.


In diesen Punkten haben die Anhänger der Fraktion dieses neuen Bereichs uneingeschränkt Recht.
Mathematisch ist beim Roulette nichts zu holen - zumindest nicht dauerhaft.


Wer anders denkt ist ein Träumer.
Und träumen kann teuer werden... ... ... ...


.

#19 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 21 January 2009 - 20:15

.



Der richtige Ansatz sieht anders aus.
Mögen die Mitglieder soviel über Boulgari herziehen wie sie wollen... ...allein mit der Thematik Auf der Welle des Zufalls surfen, hat er den Nagel auf den Kopf getroffen, denn es gilt nicht, gegen etwas anzuspielen, sondern "...auf eine Tendenz aufzuspringen..."
- insofern kann ich in der Funktion der Kugelwerfer allein für mich keine Tätigkeit sehen, die meiner Gewinnabsicht zuwider läuft.
Denn der Croupier erzeugt für mich die Welle, auf die ich aufspringen will.
Ansonsten hat er nur die Kassiererfunktion.

Beitrag anzeigenwaldek sagte am 21 Jan 2009, 17:07:

"...Dein Ansatz, Sachse, ist jedoch ein anderer. Du arbeitest nicht mit dem
Zufall und mit der Wahrscheinlichkeit. KG ist Physik. Es ist Geschicklichkeit
gefragt. In Deinem Fall könntest Du den Croupier als Gegner sogar ansehen.
Denn er kann Dir das Leben schwer machen (Absage sofort nach Abwurf)..."
Vielleicht ist dies tatsächlich die Ausnahme!

Vielleicht ist es tatsächlich so, dass im KG dieses konträre Bild KG ./. Werfer existiert.
Dabei vertritt dann der ballistisch Spekulierende seine Interessen und der Croupier die des Arbeitgebers (es ist ja auch anders denkbar!); das wäre eine Entschuldigung für Sachses Ansichten (nicht für dessen Form), da er in den Sekunden des Abwurfs der Kugel (völlig permanenzunabhängig) seine Entscheidungen zu treffen hat und sein Verhältnis zum Croupier ein anderes ist.
Es ist auch eine mögliche Erklärung, warum er diese für ihn als KG selbstverständliche Betrachtungsweise, in der er von seinem Standpunkt aus nun Roulette sieht, auf den gesamten Komplex Roulette als allein gültig überträgt.


Die grundsätzlich abweichende Betrachtung... ...zeigt sie nicht schon auf, dass KG im weitesten Sinn mit dem Spielerischen oder auch mit dem "Verspielten", dem Jonglieren mit Zahlenmaterial, das mittels der Lotteriemaschine "Roulettekessel" ermöglicht werden soll, überhaupt nichts mehr zu tun hat? Im Grund ist dem Sachsen und jedem anderen Kesselgucker jeder Permanenzverlauf des Tischs völlig egal. Der eigentliche Sinngehalt, das "Roulettespielen", bleibt dabei dann logischerweise auf der Strecke.
Und so ist es zu erklären, dass der Sachse sich unter uns in der Roulettethematik befindet, der er -wie er ja selbst sagt- im Grunde ablehnend gegenüber steht.

Es ist unter diesem Gesichtspunkt auch nachvollziehbar, dass Beteiligte, die in Wirklichkeit am Spielerischen des Roulette nie teilhaben würden, mit denen, die in diesem Bereich verankert sind, nicht auf einen Nenner gebracht werden können.

Beitrag anzeigensachse sagte am 19 Jan 2009, 00:37:

"...Ich bin kein Spieler und wenn ich nie wieder KG könnte/dürfte
und kein anderes Spiel mit positiver Gewinnerwartung finde,
werde ich nie wieder einen Einsatz platzieren..."
... ...weitere Kommentare überflüssig.




Wir wollen hier auf das Permanenzbezogene eingehen.
Denn das ist das eigentliche Roulette, von dem die meisten KGs sich ja sogar schon so gut wie distanzieren (worauf der Sachse ja sogar gesonderten Wert legt).

Beitrag anzeigenwaldek sagte am 21 Jan 2009, 17:07:

"...Das Casino kann nichts machen. Es produziert für mich eine Permanenz, die nicht mal von ihm abhängt. Der Einfluss des Casinos auf die gefallenen Coups ist marginal. Der Zufall gestaltet die Abfolge. Das Casino ist für mich kein Gegner. Eher schon der Müllmann, der nach jeder Partie das Geld von den Tischen aufsammelt nachdem die Leute sich selbst geschlagen haben..."

Das Casino ist ein Dienstleistungsunternehmen.
Nichts weiter.
Es betreibt Spielservice.
Entertainment in weitestem Sinn.
Wer im Kino, im Varieté oder im Konzertsaal Spaß haben will, der ist gewohnt dafür zu bezahlen.
Die Spielbanken sind hier keine Ausnahme.
Die Meinung, sein Geld nicht bezahlen zu müssen für dieses Entertainment, ist naiv.


Das Casino bereitet das Spiel auf.
Ohne einen Spielaufbereiter könnten die Spieler nicht spielen.
Wie kann man unter diesen Umständen die Glücksspielbetreiber als "Gegner" ansehen?

Wem der 1,35 oder 2,7%ige Tischauflageanteil des Betreibers zu hoch erscheint, der sollte, wenn er "Gegner" sucht eben "Mensch Ärgere Dich Nicht" spielen oder, wenn er kein Geld für's Entertainment ausgeben will, zu Hause Paciencen legen.
Dabei kann man auch seinen Spaß haben und es kostet nichts.

Die letzte Bemerkung klingt lustig, aber ich meine das in vollem Ernst!!




:hand:


Nachtfalke.



.

#20 Optimierer

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Geschrieben 21 January 2009 - 20:49

Hallo Nachtfalke,

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 21 Jan 2009, 20:15:

Wem der 1,35 oder 2,7%ige Tischauflageanteil des Betreibers zu hoch erscheint, der sollte, wenn er "Gegner" sucht eben "Mensch Ärgere Dich Nicht" spielen oder, wenn er kein Geld für's Entertainment ausgeben will, zu Hause Paciencen legen.
Dabei kann man auch seinen Spaß haben und es kostet nichts.

Die letzte Bemerkung klingt lustig, aber ich meine das in vollem Ernst!!

In diesem Punkt kann ich nicht ganz zustimmen. Es wäre m.E. viel besser und ein echtes Vergügen, wenn die Spielbanken genau wie z.B ein Kino am Eingang einen fixen Eintrittspreis verlangen und dann aber ein faires Spiel anbieten würden, ohne die vermaledeite Zero.

Es ist nicht umittelbar einzusehen, warum sie partout Prozente von jedem Einsatz einstreichen müssen.

Das hat mich schon immer z.B. bei Immobilienmaklern gestört, dass sie Prozente vom Wert einer vermittelten Liegenschaft nehmen. Mit welchem Recht eigentlich? Ein Makler hat nicht zwangläufig 10 mal mehr Arbeit für die Vermittlung eines 10 mal teureren Objekts, oder?

Gruß, Optimierer

Bearbeitet von Optimierer, 21 January 2009 - 20:50.


#21 maybe

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Geschrieben 21 January 2009 - 20:57

solange man das roulette / casinos als gegner sieht und solange man glaubt das man kämpfen muß wird man nicht erfolgreich sein.
erinnert mich ein wenig an Don Quichotte und der kampf gegen die windmühlen.

es geht nicht um kampf, um zu siegen, besser zu sein oder was auch immer für einen Egotrip.

es geht eher darum die schwächen des gegenübers zu nützen um einen schmalen korridor zu öffnen und sich seine beute zu holen.
es ist eher die arbeit eines fuchses. du jagst den " wölfen " einen teil der beute wieder ab ohne das sie es merken.
ach ja die spieler die brav " einzahlen " wären dann die schafe :-))

erst wen man aufhört mit dem konkurrenz denken wird es bergaufgehen.
nach dem motto lieber einen freund gewonnen als wie einen feind.

maybe

#22 waldek

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Geschrieben 21 January 2009 - 21:00

Beitrag anzeigenOptimierer sagte am 21 Jan 2009, 20:49:

Es ist nicht umittelbar einzusehen, warum sie partout Prozente von jedem Einsatz einstreichen müssen.

Hi Optimierer!
Wenn ein Casino den Zerovorteil abschaffen würde, so hätte ich zwar nichts dagegen,
doch das Spiel empfinde ich auch so nicht unfair.

Das Casino hat nicht mehr Arbeit, wenn ein Spieler mit 500€-Jetons spielt
und weniger, wenn sich Einer mit nur 10€-Stücken vergnügt. Klar.
Doch der Gross-Spieler könnte dem Casino im Gewinn-Fall viel mehr
abknüpfen und daher ist seine "Gebühr" höher.
Es geht nicht um mehr Arbeit sondern um mehr Risiko.

Steuer wird nun mal prozentual berechnet.

gruss
waldek

#23 Optimierer

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Geschrieben 21 January 2009 - 21:06

Hi waldek,

Beitrag anzeigenwaldek sagte am 21 Jan 2009, 21:00:

Das Casino hat nicht mehr Arbeit, wenn ein Spieler mit 500€-Jetons spielt
und weniger, wenn sich Einer mit nur 10€-Stücken vergnügt. Klar.
Doch der Gross-Spieler könnte dem Casino im Gewinn-Fall viel mehr
abknüpfen und daher ist seine "Gebühr" höher.
Es geht nicht um mehr Arbeit sondern um mehr Risiko.

Der Spieler hat ja dasselbe Risiko. Klar kann er dem Casino mit großen Stücken mehr abknöpfen, aber hat mit den großen Stücken auch das größere Verlustrisiko, bzw. in einem fairen Spiel genau das gleiche Risiko wie das Casino. Wo ist also das Problem für's Casino? Es würde, genau wie die Masse der Spieler, 0-0 rauskommen und könnte allein von angemessenen Eintrittsgeldern leben.

Gruß, Optimierer

#24 waldek

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Geschrieben 21 January 2009 - 21:15

Beitrag anzeigenOptimierer sagte am 21 Jan 2009, 21:06:

Es würde, genau wie die Masse der Spieler, 0-0 rauskommen und könnte allein von angemessenen Eintrittsgeldern leben.

Das würde nicht funktionieren. Damit Casinos genauso viel verdienen, wie jetzt,
müssten die Eintrittspreise unheimlich hoch sein. Zu wenig Menschen wären
bereit, diesen Eintrittspreis zu zahlen.

gruss
waldek

#25 maybe

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Geschrieben 21 January 2009 - 21:17

wie bei jeden spiel will man gewinnen.

es würde kaum casinos geben, wenn man nicht gewinnen könnte.

maybe

#26 Optimierer

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Geschrieben 21 January 2009 - 21:28

Beitrag anzeigenwaldek sagte am 21 Jan 2009, 21:15:

Das würde nicht funktionieren. Damit Casinos genauso viel verdienen, wie jetzt,
müssten die Eintrittspreise unheimlich hoch sein. Zu wenig Menschen wären
bereit, diesen Eintrittspreis zu zahlen.

Das ist ja grade der Punkt. Wo steht geschrieben, dass die Casinos genauso viel verdienen müssen wie jetzt? Tatsächlich verdienen sie sich doch dumm und dämlich. Die Lizenz zum Betreiben einer Spielbank doch de facto eine Lizenz zum Geld drucken! Muss das denn sein?

Das ist auch der Grund, warum man so pingelig ist mit der Vergabe von Lizenzen und warum Glückkspiel überall durch Gesetze reglementiert ist: Weil es allesamt unfaire Spiele sind, allen voran das Zahlenlotto. Mathematisch faire Spiele müssten überhaupt nicht reglementiert werden und kaum einer würde sich damit ruinieren können...

Gruß, Optimierer

#27 Volker7777

    Tüftler

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Geschrieben 21 January 2009 - 21:48

@Alle,

Mit viel Liebe und Hingabe zur Roulettemaschine produzierte ich 30 Jahre meine konstanten Gewinne! Roulette war immer
meine Freundin, mein Partner und Goldesel. Roulette war niemals mein Feind den ich besiegen oder schlagen wollte. Roulette ist der Spiegel meines wahren Selbst, bin ich mit mir in Harmonie fließen die Gewinne automatisch zu mir. Ich spiele tatsächlich mit mir selbst, Roulette ist nur ein Hilfsmittel, ein Instrument, das mir ehrliches Geld bringt! Ich kenne viele Spieler, verlieren Sie viel Geld an den Tischen, machen Sie den Croupier verantwortlich, wirbeln und schreien, vergessen jedoch dabei, dass nur Sie ganz alleine verantwortlich sind, für alle Entscheidungen am Tisch! Die meisten Spieler verlieren nur deswegen, weil Sie ein Verliererbewußtsein haben, Ihr Unterbewußtsein ist falsch programmiert.

Mfg :bigsmile: Volker.

#28 ipsi

    Forscher

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Geschrieben 21 January 2009 - 21:54

G E N A U !!!!!!! :bigsmile:

Gruß ipsi :bigsmile:

#29 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 21 January 2009 - 22:19

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Beitrag anzeigenOptimierer sagte am 21 Jan 2009, 21:06:

"...Der Spieler hat ja dasselbe Risiko. Klar kann er dem Casino mit großen Stücken mehr abknöpfen, aber hat mit den großen Stücken auch das größere Verlustrisiko, bzw. in einem fairen Spiel genau das gleiche Risiko wie das Casino. Wo ist also das Problem für's Casino? Es würde, genau wie die Masse der Spieler, 0-0 rauskommen und könnte allein von angemessenen Eintrittsgeldern leben..."
Dieses 1:1 Risiko in Bezug auf das Casino und die Spieler ist eine "fromme Mär", Optimierer.

Waldek hat ja bereits festgestellt, dass es nicht die Zero ist, durch die die Spieler verlieren, sondern die Spieler selbst - nachvollziehbar anhand der Jahresabrechnungen der Casinos, deren Erträge weit über dem "Bankvorteil" liegen.

Der Verlust der spielenden Masse in den Casinos ist zweifelsohne gewaltig.
Aber die "stillen Gewinner" und auch einige spektakulären Glücksritter räumen kräftig ab.

Aus diesem Grund müssten die Casinos ein nicht unbeträchtliches Kapital als Rücklage einfrieren (das sich nach der These des Optimierers ja nie vermehren oder vermindern würde), um gegebenenfalls die entsprechenden Gewinne auszuzahlen, wenn die Zero nicht mehr existieren würde.
Würden die Betreiber einen hohen Gewinn eines Spielers zu verbuchen haben, woher sollen die Rücklagen kommen, wenn in einigen Monaten eben mal erheblich weniger Spieler verlieren, als dass Gewinner an den Tischen sind?
Es ist bekannt, dass Casinos zeitweise hohe (!) Minusstände in ihren Halbjahresabrechnungen zu verbuchen haben (Beispiel: Travemünde), für deren ursächliche Gewinnauszahlungen ja das Kapital irgendwo herkommen muss.
Man darf darüberhinaus nicht vergessen, dass die personelle Situation in den Spielbanken immer bedränglicher wird. Ein Großteil der Kostendeckung für ganzen Aufwand, der für das "Große Spiel" betrieben wird, erwächst sich in den meisten Spielbanken aus dem Automatenspiel ("Kleines Spiel").

Beitrag anzeigenwaldek sagte am 21 Jan 2009, 21:15:

Das würde nicht funktionieren. Damit Casinos genauso viel verdienen, wie jetzt,
müssten die Eintrittspreise unheimlich hoch sein. Zu wenig Menschen wären
bereit, diesen Eintrittspreis zu zahlen..."
Wieviel, Optimierer, sollen die Spielbanken denn an Eintritt verlangen, um all das zu decken?



Für "sozialverträglich" halte ich die Zero
- auch für die Verlierer an den Tischen. Denn Tatsache ist, dass sich der Abgabeanteil eines Spielers aus dessen persönlicher Tischauflage ableiten lässt, aus nichts anderem.

"Zeroabgaben" sind keine Verluste.
Es sind Abgaben.
Prozentual bezogen auf die Einsätze.
Wer mit hohen Jetonwerten spielt, zahlt mehr, umso mehr er riskiert.
Wer um niedrige Einsätze spielt, zahlt entsprechend weniger, umso weniger er setzt.

Somit ist die Abgabe individuell zugeschnitten auf das Kapital des jeweiligen Spielers.
Sozialer kann es wohl kaum sein!!!


.

#30 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 21 January 2009 - 22:26

.



Was die Einnahmen der Spielbanken betrifft
herrscht hier im Forum ein recht verqueres Denken.
Allein die Tatsache (von den Zero Boys forciert), dass auf Grund der ungleichen Auszahlungsquote gegenüber dem Risiko kein Gewinn möglich sei, suggeriert den Mitgliedern ein Verlust- und Gegner-Denken in Bezug auf die Spielbanken.

Richtig ist, dass keiner an der Zero verliert.
Er gibt lediglich geringe Prozente ab.
Aber er verliert nicht deswegen.

Vielmehr zahlt jeder Spieler seine Abgaben - auch die Gewinner!
Bis zu ihrem Gewinn nämlich -oder auch während des Gewinnparts ihres Spiels- zahlen sie diese Abgabe,
weil (egal ob gewonnen oder ob verloren wird) das leicht ungünstigere Auszahlungsverhältnis immer besteht.
Es ist nicht von der Qualität des Spiels der Zahlenden abhängig.
Es ist fortwährend der Preis für den Dienstleister.


Folglich ist jeder Gewinn eines Spielers der zum Schluss zählbare, reale Gewinn
zuzüglich der während des gesamten Spielverlaufs gezahlten Abgaben.
Ein Spieler, der fünf Stunden spielt und mit fünfzig Euro "Gewinn" nach Hause zu gehen meint,
hat in Wirklichkeit wahrscheinlich einige hundert Euro erwirtschaftet.
Den Rest seines Gewinns hat bereits die Bank!


Insofern stellt sich also nur die Frage, ob der Spieler bereit ist, durch entsprechend hohe Einsätze ein entsprechend hohes Abgabeniveau zu akzeptieren.
Wenn dieser Spieler hinterher meckert, die Bank habe ihm sein Geld abgenommen, dann ist er selbst es,
der dies mit Betreten der Bank und mit Beginn der Spielpartie an den Tischen von Anfang bis Ende als Dienstleistungsentgelt in seinem Spiel einzuplanen hat, aber nicht als Verlust hinsichtlich des Spiels Roulette.


Ein Grund, weswegen Spieler, die eigentlich keine sind,
weil sie ihr Geld in der Bank verdienen und ebenfalls (wie KGs) nicht das "Spielerische" in den Vordergrund rücken,
nur so kurze Aufenthalte wie möglich in den Spielsälen praktizieren, ist der Grund,
dass sie durch lange Partien die Chancen der Bank nicht vergrößern wollen, die Abgaben zahlen zu müssen. Die Abgaben richten sich zwar nicht nach der Dauer derer Aufenthalte in den Casinos,
aber einmal erwirtschaftete Beträge legen sie nicht wieder auf die Tische.
Sie brauchen kein Entertainment und sie wollen nicht auffallen.


Hieran sollten sich alle ein Beispiel nehmen.
Selbst wenn er nicht gewinnt, so zahlt der Verlierer,
der nach seinem erlittenen Verlust sich vom Spiel lösen kann,
statt an ihm zu kleben und durch Fortsetzung der Partie sich das Geld zurückholen zu wollen,
bei dem folgenden Auf und Ab seiner GuV-Chart durch die wachsende persönliche Tischauflage mehr und mehr Abgaben.

Hier liegt die Gefahr, dass sein Gewinn nicht in seiner Tasche landet,
sondern in den Kassen des Finanzministers und im Tronc der Angestellten.



Ein Profi weiss das.
Er will kein Entertainment.
Und deshalb verlässt er den Spielsaal.
Selbst, wenn er sein Ziel in einer Sitzung nicht erreicht hat.

Deshalb ist er unauffällig.


Vielleicht ist die Tatsache,
dass die Spieler gewinnen und trotzdem bei zu langer Spielstrecke keinen Gewinn in der Tasche haben,
der Grund für dieses Verlust- und Gegnerdenken hinsichtlich des Spielanbieters.

Aber hieraus eine "strategische Ausrichtung" gegen die Bank für die Gestaltung seines Roulettespiels zu machen,
ist der sichere Verlust.
Denn die Kriterien, aus einer Permanenz Nutzen ziehen zu können, sollten aus völlig anderen Ansätzen heraus erfolgen.

Wer sich mit den Prozenten für die Bank abgefunden hat und und sie als Bezahlung für seinen Aufenthalt (besser: für seine persönliche Tischauflage) akzeptiert, der findet leichter einen Weg zu gewinnen.


Wem diese Abgabe zu hoch ist, der sollte besser von vorn herein die Spielbanken meiden.
Es gibt -wie schon zuvor gesagt- andere Spiele, die nichts kosten.



Beitrag anzeigenVolker7777 sagte am 21 Jan 2009, 21:48:

Mit viel Liebe und Hingabe zur Roulettemaschine
produzierte ich 30 Jahre meine konstanten Gewinne!

Roulette war immer meine Freundin, mein Partner und Goldesel.

Roulette war niemals mein Feind den ich besiegen oder schlagen wollte.

Roulette ist der Spiegel meines wahren Selbst,
bin ich mit mir in Harmonie fließen die Gewinne automatisch zu mir.

Ich spiele tatsächlich mit mir selbst,
Roulette ist nur ein Hilfsmittel, ein Instrument, das mir ehrliches Geld bringt!

Ich kenne viele Spieler, verlieren Sie viel Geld an den Tischen, machen Sie den Croupier verantwortlich, wirbeln und schreien, vergessen jedoch dabei, dass nur Sie ganz alleine verantwortlich sind, für alle Entscheidungen am Tisch! Die meisten Spieler verlieren nur deswegen, weil Sie ein Verliererbewußtsein haben, Ihr Unterbewußtsein ist falsch programmiert.

:bigsmile:
Volkers Posting hätte ich selbst geschrieben haben können.
Es gibt keine Zeile seines Beitrags, die ich inhaltlich korrigieren oder revidieren würde!
:bigsmile:



Nachtfalke.



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