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Was die Einnahmen der Spielbanken betrifft
herrscht hier im Forum ein recht verqueres Denken.
Allein die Tatsache (von den
Zero Boys forciert), dass auf Grund der ungleichen Auszahlungsquote gegenüber dem Risiko kein Gewinn möglich sei, suggeriert den Mitgliedern
ein Verlust- und Gegner-Denken in Bezug auf die Spielbanken.
Richtig ist, dass
keiner an der
Zero verliert.
Er gibt lediglich geringe Prozente ab.
Aber er verliert nicht
deswegen.
Vielmehr zahlt jeder Spieler seine Abgaben
- auch die Gewinner!
Bis zu ihrem Gewinn nämlich
-oder auch während des Gewinnparts ihres Spiels- zahlen sie diese Abgabe,
weil (egal ob gewonnen oder ob verloren wird) das leicht ungünstigere Auszahlungsverhältnis immer besteht.
Es ist nicht von der
Qualität des Spiels der Zahlenden abhängig.
Es ist
fortwährend der Preis für den Dienstleister.
Folglich ist jeder Gewinn eines Spielers der zum Schluss zählbare, reale Gewinn
zuzüglich der während des gesamten Spielverlaufs gezahlten Abgaben.
Ein Spieler, der fünf Stunden spielt und mit fünfzig Euro "Gewinn" nach Hause zu gehen meint,
hat in Wirklichkeit wahrscheinlich
einige hundert Euro erwirtschaftet.
Den Rest seines Gewinns hat bereits die Bank!
Insofern stellt sich also nur die Frage, ob der Spieler bereit ist, durch entsprechend hohe Einsätze ein entsprechend hohes Abgabeniveau zu akzeptieren.
Wenn dieser Spieler hinterher meckert, die Bank habe ihm sein Geld abgenommen, dann ist
er selbst es,
der dies mit Betreten der Bank und mit Beginn der Spielpartie an den Tischen von Anfang bis Ende
als Dienstleistungsentgelt in seinem Spiel einzuplanen hat, aber
nicht als Verlust hinsichtlich des Spiels Roulette.
Ein Grund, weswegen Spieler, die eigentlich keine sind,
weil sie ihr Geld in der Bank verdienen und ebenfalls (wie KGs) nicht das "Spielerische" in den Vordergrund rücken,
nur so kurze Aufenthalte wie möglich in den Spielsälen praktizieren, ist der Grund,
dass sie durch lange Partien die Chancen der Bank nicht vergrößern wollen, die Abgaben zahlen zu müssen. Die Abgaben richten sich zwar nicht nach der Dauer derer Aufenthalte in den Casinos,
aber einmal erwirtschaftete Beträge legen sie nicht wieder auf die Tische.
Sie brauchen kein Entertainment und sie wollen nicht auffallen.
Hieran sollten sich alle ein Beispiel nehmen.
Selbst wenn er nicht gewinnt, so zahlt der Verlierer,
der nach seinem erlittenen Verlust sich vom Spiel lösen kann,
statt an ihm zu kleben und durch Fortsetzung der Partie sich das Geld zurückholen zu wollen,
bei dem folgenden Auf und Ab seiner GuV-Chart durch die wachsende persönliche Tischauflage mehr und mehr Abgaben.
Hier liegt die Gefahr, dass sein Gewinn nicht in seiner Tasche landet,
sondern in den Kassen des Finanzministers und im Tronc der Angestellten.
Ein Profi weiss das.
Er will kein Entertainment.
Und deshalb verlässt er den Spielsaal.
Selbst, wenn er sein Ziel in einer Sitzung nicht erreicht hat.
Deshalb ist er unauffällig.
Vielleicht ist die Tatsache,
dass die Spieler gewinnen und trotzdem bei zu langer Spielstrecke keinen Gewinn in der Tasche haben,
der Grund für dieses Verlust- und Gegnerdenken hinsichtlich des Spielanbieters.
Aber hieraus eine "strategische Ausrichtung" gegen die Bank für die Gestaltung seines Roulettespiels zu machen,
ist der sichere Verlust.
Denn die Kriterien, aus einer Permanenz Nutzen ziehen zu können, sollten aus völlig anderen Ansätzen heraus erfolgen.
Wer sich mit den Prozenten für die Bank abgefunden hat und und sie als Bezahlung für seinen Aufenthalt (besser: für seine persönliche Tischauflage) akzeptiert, der findet leichter einen Weg zu gewinnen.
Wem diese Abgabe zu hoch ist, der sollte besser von vorn herein die Spielbanken meiden.
Es gibt -wie schon zuvor gesagt- andere Spiele, die nichts kosten.
Volker7777 sagte am 21 Jan 2009, 21:48:
Mit viel Liebe und Hingabe zur Roulettemaschine
produzierte ich 30 Jahre meine konstanten Gewinne!
Roulette war immer meine Freundin, mein Partner und Goldesel.
Roulette war niemals mein Feind den ich besiegen oder schlagen wollte.
Roulette ist der Spiegel meines wahren Selbst,
bin ich mit mir in Harmonie fließen die Gewinne automatisch zu mir.
Ich spiele tatsächlich mit mir selbst,
Roulette ist nur ein Hilfsmittel, ein Instrument, das mir ehrliches Geld bringt!
Ich kenne viele Spieler, verlieren Sie viel Geld an den Tischen, machen Sie den Croupier verantwortlich, wirbeln und schreien, vergessen jedoch dabei, dass nur Sie ganz alleine verantwortlich sind, für alle Entscheidungen am Tisch! Die meisten Spieler verlieren nur deswegen, weil Sie ein Verliererbewußtsein haben, Ihr Unterbewußtsein ist falsch programmiert.
Volkers Posting hätte ich selbst geschrieben haben können.
Es gibt keine Zeile seines Beitrags, die ich inhaltlich korrigieren oder revidieren würde!
Nachtfalke.
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