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31 Dec 2001, 01:30
Beitrag
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Tüftler ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglieder Beiträge: 195 Beigetreten: 28-December 01 Mitglieds-Nr.: 181 |
Gedanken zu RC
Nach jahrzehntelanger Rouletteforschung angefüllt mit vielen schlaflosen Nächten und tiefer Verzweiflung habe ich die Erfahrung gemacht, daß alle Spiele, die mit festen Satzbestimmungen zum Ziel kommen wollen, sich irgendwann ausgleichen. Bei satzarmen Spielen wie Grilleau : "1 Stück pro Angriff" stellt sich naturgemäß der Ausgleich erst viel später ein als bei Spielen, bei denen jeder Satz gesetzt wird, doch das Ergebnis ist immer Null minus dem Zeroverlust. Merke: Egal, was ich mir ausdenke, Figuren, Zahlenfolgen wie Schnapszahlen oder ähnlichen Unsinn: Das Endergebnis ist immer Null minus Zeroverlust. Aufhören, aufgeben, keine mathematische Lösung in Aussicht, von den meisten "normalen" Menschen mitleidig belächelt....?!?, ich war soweit- doch dann fiel mir RC in die Hände und ich konnte zuerst sowenig damit anfangen. Warum brauchte ich solange, um RC zu verstehen? Die Antwort darauf war einfach: ich verstand die Terminologie von RC nicht, da sie in den meisten Teilen von der normalen Rouletteterminologie gravierend abwich und ich mich unbewußt auch innerlich weigerte, diese Ausdrücke zu akzeptieren und zu lernen. So war es für mich Germanen, der als Muttersprache Deutsch spricht, als ob ich plötzlich Russisch lernen müßte. Ich habe mich nun entschlossen, alles in "Deutsch" zu übersetzen, damit ich in geeigneten Augenblicken bei bestimmten Situationen alles schnellstens noch einmal nachlesen kann. Bei RC gilt es auch bestimmte feste Regeln einzuhalten, diese beziehen sich hauptsächlich auf strenge Limitierung im Verlust. Vergleiche hinken in den meisten Fällen, doch sind sie manchmal hilfreich, um eine Situation klar verständlich darzustellen. Stellen wir uns einmal vor, daß wir auf einem Gelände von der Größe eines Fußballplatzes leben, welches wir durch eine Mauer eingrenzen. Wir besitzen hier ein Haus, in dem wir leben und schlafen, die notwendigen Lebensmittel müssen wir im Garten vor unserem Haus selbst säen und ernten. Wir besitzen soviel Samen, daß wir zwei Mißernten überstehen könnten. Wenn einmal durch Witterungseinflüsse oder sonstigen normalen Naturereignissen etwas im Garten nicht normal wächst, dürfen wir niemals außerhalb der Mauern gehen, da wir hier Gefahr laufen, unsere Samenvorräte gänzlich zu verlieren, da hier noch schlechtere Bedingungen herrschen als innerhalb der Mauern. Auf das Roulettespiel übertragen bedeutet das: Das Casino ist unser Haus. Der Garten ist das Tableau. Unser Samen ist das bereitgestellte Spielkapital. Die Mauern sind die Limitregeln im Verlust. Wenn wir nun Gemüse, Obst und Kartoffel säen, werden wir auch immer wieder die Wettersituation, Regen, Sonne, Hitze beobachten und verschieden auf die äußeren Einflüsse reagieren, wir werden mit der Zeit neue Erkenntnisse und Erfahrungen sammeln und diese in unseren Anbau einfließen lassen. Hilfreich, ja fast unerläßlich ist eine Gärtnerlehre, bevor ich mich auf mein eingegrenztes Gebiet zurückziehe. RC ist unsere Gärtnerlehre, auf die Wettereinflüsse, die beim Roulette aus Ecarts, Fallen von Zero und anderen nicht immer wieder in denselben Bahnen ablaufenden Geschehnissen bestehen, müssen wir sporadisch reagieren, mal so-, mal so-, nicht immer gleich, doch fast immer ähnlich, geboren aus unserer Erfahrung und den daraus resultierenden neuen Erkenntnissen. Kein festes Konzept, doch immer den Ereignissen bestmöglichst angepaßt. Doch mein Gebiet darf ich niemals verlassen, da ich sonst Gefahr laufe, das Überlebenswichtigste überhaupt, den Samen = mein Spielkapital zu verlieren. Dutzende und Kolonnen sind Drittelchancen. Wenn ich nun etwas für ein Dutzend erörtere, gilt das in gleicher Weise für die Kolonnen. An dieser Stelle möchte ich zuerst einmal klären, was beim Roulette unter einer Rotation zu verstehen ist. Bei einem Pleinspiel habe ich die Möglichkeit auf 36 Zahlen zu setzen (die Zero möchte ich einmal aussenvorlassen, da dieses nur verwirren würde). Da es hier also 36 verschiedene Satzmöglichkeiten gibt, verstehen wir beim Pleinspiel 36 geworfene Coups als eine Rotation. Beim Dutzend bestehen drei Satzmöglichkeiten:
Also besteht hier eine Rotation aus 3 geworfenen Coups. Das ist wichtig einmal für die Berechnung des Kapitalbedarfes sowie auf der anderen Seite zur Bestimmung der Länge der einzelnen Angriffe. Wenn wir das Wissen zu Grunde legen, daß beim Pleinspiel eine Zahl 360-500 mal ausbleiben kann, so entspricht das beim Pleinspiel 10-14 Rotationen. 10-14 Rotationen beim Dutzendspiel sind aber 30 bis 42 Coups. Ich gebe bei dieser Gelegenheit aber auch zu bedenken, daß wir niemals auf Ausbleiber spielen sondern versuchen, unsere Sätze dem augenblicklichen Lauf anzupassen. Für das Tischkapital auf den beiden Drittelchancen Dutzenden und Kolonnen machen wir folgende Rechnung auf:
Unser Tischkapital beträgt also 50 Stücke. Dieses Kapital sollte noch zweimal vorhanden sein, wir setzen also als Gesamt-Risiko-Kapital 150 Stücke an. Mit unserem Tischkapital werden wir nun verschiedene Angriffe fahren, wobei wir flexibel immer wieder neue Staffeln bilden, die hauptsächlich für das Setzen auf maximal 3 Coups gerechnet werden. Diese Staffeln sollte jeder Anwender selbst bestimmen, auch hier ist Flexibilität und Kreativität gefordert. Man kann 3-2-2 setzen, oder 3-2-1 oder bei gutem Lauf auf 4-3-3 oder 4-4-3 . Man sollte aber niemals, und das ist wichtig und unumstößlich, nach einem negativ verlaufenem Angriff die Staffel mit einer höheren Stückzahl anfangen. Oder anders ausgedrückt. Niemals im Verlust progressieren. Bevor wir nun zu den einzelnen Satzbestimmungen kommen, möchte ich noch zuerst folgendes klarstellen: Wenn ich das 1. Dutzend belege, decke ich mit dem Stück die Zahlen 1-12 ab. Wenn ich die 1. Kolonne belege, decke ich ebenfalls 12 Zahlen ab. ![]() Wenn ich nun beide Drittelchancen zusammen belege, decke ich damit 20 Zahlen ab, und zwar 16 einfach und vier Zahlen, die sich überschneiden, doppelt. Auf obigem Tableau habe ich das erste Dutzend und die erste Kolonne belegt (durch die roten Kreise gekennzeichnet). Die lila gekennzeichneten Zahlen sind die einfach belegten Zahlen, die durch ein blaues Viereck gekennzeichneten Zahlen sind die doppelt belegten Zahlen. Sie entsprechen auch einem Carre. Außerdem ist dazu zu bemerken, daß wir auf diese Weise zwanzig Zahlen belegt haben, davon 4 sogar doppelt. Welche Schlüsse können wir daraus ziehen? |
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3 Jan 2002, 01:58
Beitrag
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Wir werden in Zukunft niemals mehr wie ein einziges Dutzend und eine einzige Kolonne zusammen setzen, da wir auf diese Weise zwanzig Zahlen im Spiel haben (2 mehr als eine einfache Chance) und vier Zahlen sogar doppelt belegt haben. Daher hat RC dieses Spiel DKC genannt. D für Dutzend, K für Kolonne und C für Carre.
Auch der Rouletteforscher Onda erkannte in seinen von Max Paufler im Global- Press-Verlag veröffentlichen Studien schon die Bedeutung der durch Dutzend und Kolonnen entstehenden Carres und nannte sie in seinen Schriften Kasten. Es können also auf diese Art und Weise 9 verschiedene Carres (Kasten) entstehen. Diese so entstandenen Carres setzte er auch manchmal in Cheveauxsätzen ein und entwickelte eine interessante Schreibweise für sein Dutzend-Kolonnenspiel in Verbund mit den dabei entstehenden Carres, auf die ich später noch gesondert eingehen werde, da sie für unser Spiel meiner Ansicht nach sehr nützlich sein könnte. Doch hier nun zuerst alle neun möglichen Carres im Überblick: 1.Dutzend - 1.Kolonne 2.Dutzend - 1.Kolonne 3.Dutzend - 1.Kolonne Doch welche Signale gibt es, was soll ich nun setzen? Wie ich schon einmal betont habe, darf man nicht immer wieder das gleiche setzen, da ich somit immer wieder dem Gesetz des Ausgleichs unterliegen werde. Es gibt verschiedene Rhythmen in der Dutzend- und Kolonnenpermanenz, die wir nun sukzessive untersuchen werden. Zuerst einmal gibt es die Einzelcoups ( von RC Einertakt genannt) und die Seriencoups. Im Schnitt werden die Serien bei Dutzenden und Kolonnen 1,2 Coups lang werden. Hier mußte ich zuerst einmal überlegen; nach dem 1. Dutzend kann nur entweder das 1. oder 2. oder 3. Dutzend folgen. Die Folge des ersten Dutzend wäre eine Zweierserie; doch dann wäre die Serie im Schnitt 1.33 Coups lang. Des Rätsels Lösung fiel mir noch glücklicherweise früh genug ein, bevor ich mich blamierte; Der erste Coup mußte ja erst einmal fallen, bevor eine Serie oder die beiden anderen Dutzend fallen konnten, so ist es richtig, daß jede Serie im Schnitt 1.2 Coups lang wird. Doch im Gegensatz dazu gibt es Serien auch bei Dutzenden und Kolonnen von beachtlicher Länge, hier liegt zu erst einmal schon das Potential zu gewinnen. Für Serien von zum Teil beachtlicher Länge prägt RC den Begriff: "Megafolgen" Zweiertakt Wenn auf das 1. Dutzend das Zweite und dann wieder das Erste und wieder das Zweite folgt, spricht RC vom Zweiertakt. Es muß also ein Zweier-Rhythmus herrschen, die Abfolge ist hier streng vorgegeben. Die beiden Dutzende fallen abwechselnd und zwar immer Erstes-Zweites, Erstes-Zweites,Erstes-....! Bei Drittelchancen gibt es also 3 Variationen pro Chance: 1.Dzd-2.Dzd-1.Dzd-2.Dzd 1.Dzd-2.Dzd usw. oder 2.Dzd-3.Dzd-2.Dzd-3.Dzd-2.Dzd-3.Dzd usw. oder 3.Dzd-1.Dzd-3.Dzd-1.Dzd-3.Dzd-1.Dzd usw. oder 1.Kolonne-2.Kolonne-1.Kolonne-2.Kolonne-1.Kolonne-2.Kolonne usw. oder 2.Kolonne-3.Kolonne-2.Kolonne-3.Kolonne-2.Kolonne-3.Kolonne usw. oder 3.Kolonne-1.Kolonne-3.Kolonne-1.Kolonne-3.Kolonne-1.Kolonne usw. Wichtig ist hierbei, daß die Folge streng eingehalten wird. Beispiele für Zweiertakt bei Dutzenden und Kolonnen
Dreiertakt Auch das ist ein ständiges Wechseln zwischen den 3 verschiedenen Satzmöglichkeiten der beiden Drittelchancen in schöner Regelmäßigkeit: 1.Dzd-2.Dzd-3.Dzd-1.Dzd-2.Dzd-3.Dzd 1.Dzd usw. oder 3.Dzd-2.Dzd-1.Dzd-3.Dzd-2.Dzd-1.Dzd-3.Dzd usw. oder 1.Kolonne-2.Kolonne-3.Kolonne-1.Kolonne-2.Kolonne-3.Kolonne-1.Kolonne usw. oder 3.Kolonne-2.Kolonne-1.Kolonne-3.Kolonne-2.Kolonne-1.Kolonne-3.Kolonne usw. Es gibt pro Drittelchance nur 2 Variationen: von links nach rechts oder umgekehrt. Aber der Anfang kann natürlich an beliebiger Stelle liegen, also auch in der Mitte. Beispiele für Dreiertakt bei Dutzenden und Kolonnen
Es gibt eine riesige Palette von verschiedenen Mustern, die man mit den drei Satzmöglichkeiten der Drittelchancen kreieren kann; hier einige Beispiele: A: 1.Dtz-2.Dzd-2.Dzd 1.Dzd-2.Dzd-2.Dzd usw. oder B: 3.Kolonne-1.Kolonne-1. Kolonne 2.Kolonne 3.Kolonne-1.Kolonne-1.Kolonne 2.Kolonne oder C: 2. Dzd-1.Dzd-1.Dzd-3.Dzd 2.Dzd-1.Dzd-1.Dzd-3.Dzd usw. oder D: 1.Dzd-3.Dzd-3.Dzd-2.Dzd-2.Dzd-2.Dzd 1.Dzd-3.Dzd-3.Dzd-2.Dzd-2.Dzd-2.Dzd usw. Es gibt wirklich viele Muster, weil sie aus drei, vier, fünf ( oder mehr) Coups bestehen können. Nichts ist unmöglich, durch trainieren mit verschiedenen Permanenzen wird man wirklich nicht für wahrscheinlich gehaltene Verrücktheiten sehen. Und nicht verzagen, jeder kann das durch Fleiß lernen.
Schmetterlinge 3.Dzd-1.Dzd-2.Dzd-2.Dzd-3.Dzd-1.Dzd-3.Dzd-2.Dzd-2.Dzd-1.Dzd-3.Dzd - was ist das?
Durch die obige Schmetterlings-Grafik wird deutlicher, was gemeint ist! Wie wir sehen, entstehen hierbei symmetrische Figuren, diese können in nicht für möglich gehaltenen Längen und Formen entstehen. Das ganze von vorhin nochmals rückwärts oder in umgekehrter Reihenfolge, kann man zehn oder zwanzig Coups lang sehen, verrückt... aber das ist Zufall. Man muß also versuchen, durch intensives Training diese Figuren zu erkennen. Wenn wir spielen, ist es weitgehend egal, was wir setzen. Den ganz sicheren Satz gibt es nicht. Auf den Drittelchancen werden wir einen Satz gewinnen und zwei verlieren. Ergebnis Null minus Zero. Aber durch die Muster und Schmetterlinge hat man die Chance, systematisch zu spielen. Der nächste Coup zeigt, ob man richtig liegt oder nicht. Bei Verlust sucht man neue Serien oder Schmetterlinge oder Zweiertakte oder.... und wenn man richtig liegt, setzt man weiter und gewinnt und gewinnt manchmal mit staunenden Augen über die Länge der angefangenen Bilder. Kein vernünftiger Mensch glaubt, daß so etwas anhalten kann. Es kann; sieben oder neun oder zwölf oder.... Coups lang. Und ab Coup vier oder fünf mischen wir immer mit. Voraussetzung - und das sage ich auch gerne zum hundertsten Male - ist: Durch stetes Üben den Blick für diese Figuren schulen, frühzeitiges Erkennen heißt auch: Gewinnen |
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17 Jan 2002, 02:35
Beitrag
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2/3-Erscheinungen
Zwei-Drittel-Erscheinungen sind alle Sätze, wo von den drei möglichen Satzgelegenheiten bei den Drittelchancen der nächste Satz aus nur zwei möglichen Dritteln ausgewählt werden kann. Der Unterschied zum Zweiertakt besteht darin, daß beim Zweiertakt der nächste Satz genau definiert ist, das zu setzende Dutzend oder die zu setzende Kolonne genau feststeht, bei den Zwei-Drittel-Erscheinungen wird auch aus zwei Dutzenden oder zwei Kolonnen der Satz ausgewählt, doch man weiß nicht welches von den beiden Dutzenden oder Kolonnen erscheint, weil sich diese in unregelmäßiger Folge zeigen, während das dritte Dutzend oder die dritte Kolonne restant ist. Oder ganz einfach ausgedrückt: Zwei Dutzende oder zwei Kolonnen kommen unregelmäßig, total durcheinander, während das dritte Dutzend oder die dritte Kolonne total ausbleibt. Da ich keine zwei Dutzende oder zwei Kolonnen auf einmal setze, besteht also keine Satzmöglichkeit? Ich werde in einem späteren Absatz noch einmal hierauf zurückkommen, da es bei einem bestimmten Parolispiel, welches ich noch erklären werde, gute Dienste leisten kann, eine Zwei-Drittel-Erscheinung zu haben. Es gibt unzählige Folgen von Zwei-Drittel-Erscheinungen, hier einige Kostproben: 2.Dzd - 3.Dtzd - 3.Dzd - 2.Dzd - 3.Dzd, 2.Dzd - 3.Dzd - 2.Dzd - 2.Dzd , usw. Beispiele für 2/3-Erscheinungen
Ständiger Wechsel Ein unregelmäßiges Wechseln ohne erkennbare Linie zwischen den drei Dutzenden oder Kolonnen ist aus meiner Sicht nicht geeignet, ein systematisches Spiel zu betreiben. Da stets ein anderes Dutzend kommt, gibt es keine Serien, keinen Zweiertakt oder Zweier-Kombis, Chaos, keine erkennbare Ordnung, auch wenn vielleicht einmal ein Dutzend oder eine Kolonne doppelt kommt. Die kurzen Zweiertakte dazwischen sind keinesfalls relevant. Es gibt davon unzählige Variationen, hier einige Beispiele dafür: 1.Dzd - 3.Dzd - 1.Dzd - 3.Dzd - 1.Dzd, 3.Dzd - 2.Dzd - 3.Dzd - 1.Dzd - 2.Dzd , usw. Beispiele für den "Ständigen Wechsel"
Diese ständigen Wechsel ohne erkennbare Ordnung können auch einmal durch ein Zweierserie unterbrochen werden, doch ist es hier zu gefährlich, schon eine Serientendenz zu vermuten. Da ich auch schon zu Anfang meiner Betrachtungen erklärt habe, daß ich nie mehr wie ein Dutzend und eine Kolonne zusammen setzen will, kommt also hier kein Satz in Frage, da man nie weiß, welches von den beiden fehlenden Dutzenden oder Kolonnen erscheinen wird. Nach ca. neun- oder zehnmaligem Erscheinen dieser Wechsel wurde in RX erwähnt, daß hier die Tendenz auch ca. dreißig Coups anhalten kann, doch dann müßten wir zwei Dutzend oder zwei Kolonnen setzen, das ist , wie schon gesagt, sehr gefährlich und unproduktiv in Bezug auf den Erfolg. Daher das Fazit: Kein Satz bei unregelmäßigen Wechseln über alle drei Drittelchancen! Bevorzugung Wenn man auf Ecarts oder Equilibre als vorherrschende Kraft beim Roulettespiel zu sprechen kommt, scheiden sich die Geister so vehement, als ob es um Leben und Tod ging. Das Equilibre, der Ausgleich bestimmt in vielen Dingen unseres Lebens die Szenerie und erzeugt in uns auch ein Gerechtigkeitsgefühl. Nach dem Sommer kommt als Ausgleich der Winter, nach Regen kommt als Ausgleich die Trockenheit, nach Kälte kommt als Ausgleich die Wärme, und das empfinden wir auch als normal, so muß es sein, man weiß schon aus der Bibel, daß nach sieben mageren Jahren sieben fette folgen werden. So denken auch viele Roulettespieler, wie oft habe ich schon gehört, zehnmal Rot, das gibt's nicht, möglichst alles auf Noir, und zu diesem Zeitpunkt gehen den ersten Gerechtigkeitsfanatikern schon die Jetons aus und es werden die letzten Geldscheine aufs Tableau gelegt. Noch ein paarmal Rot- und das kommt öfters als erwartet- und die Gerechtigkeits- fanatiker sind für den Rest des Tages um etliche Scheine leichter. Auf unsere Drittelchance übertragen heißt das, daß beim Dreiertakt und auch bei den meisten Schmetterlingsfiguren und Mustern alle drei Dutzende und Kolonnen gleichmäßig kommen. Aber meiner Ansicht nach in den meisten Fällen herrscht der Ecart vor, fast immer wird ein Dutzend und eine Kolonne sichtbar vorlaufen, öfters auch zwei Dutzende und Kolonnen, reziproke dazu bleibt dann die restante Chance sehr oft extrem zurück. Das vorherrschende Bild auf den Drittelchancen ist, daß zwei Dutzende und Kolonnen bevorzugt werden, während das dritte Dutzend oder die dritte Kolonne vernachlässigt wird. Doch man muß natürlich immer achtgeben, da im Laufe des Spieles ein plötzlicher Umbruch stattfinden kann und ein bisher restantes Dutzend oder eine restante Kolonne plötzlich ohne Vorwarnung nach Vorne schießt und zu laufen beginnt. Ich richte daher auf meinem Buchungsformular für die Dutzenden drei besondere Buchungsspalten ein, und ebenso für die Kolonnen. Wenn ich bei jedem Coup ein Kreuz in die betreffende Spalte des gefallenen Dutzends oder der Kolonne mache, habe ich eine genaue Übersicht über die Häufigkeit der einzelnen Erscheinungen, und kann dann meine Sätze auch noch besser definieren; muß ich bei einer Figur auf eine restante Chance setzen, werde ich bei manchen Sätzen, bei den ich instinktiv ein schlechtes Gefühl habe, lieber passen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch auf die von mir schon am Anfang erwähnten Untersuchungen des Barons von Onda zurückkommen. |
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22 Jan 2002, 21:33
Beitrag
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Das Onda-Syndrom
Vor langer Zeit fiel mir die Schrift von Onda in die Hände. Herr Max Paufler, mit dem ich zu jener Zeit in einem engen Kontakt stand, versuchte mit allen möglichen Mitteln, mir das Studium von den Ideen Ondas ausreden. Doch da ich nicht locker ließ, bekam ich eines Tages die gesamten Unterlagen von ihm. Erst viel später hat er mir den wahren Grund verraten, er hatte die Schrift einige Male verkauft, doch er bekam nur Reklamationen, weil niemand den Erklärungen Ondas folgen konnte. Onda hat sich wirklich sehr schwierig ausgedrückt, ich habe aber immer wieder in größeren Zwischenräumen die Schrift herausgenommen und stets ein wenig mehr verstanden. Onda beschreibt kein fertiges System, sondern erklärt seine Studien und überläßt es dem Leser, Schlüsse daraus zu ziehen. Vieles ist auch in meinen Augen nicht brauchbar, doch das faszinierende daran ist eigentlich eine Denkweise, die ich bisher nirgendwo gefunden habe. Da es sich auch um Dutzende und Kolonnen, Vervielfältigungen derselben und den aus den Schnittlinien von einem Dutzend und einer Kolonne entstandenen Carres handelt, paßt es in meinen Augen hervorragend als Ergänzung zu RC. Beispiel für das "Onda-Syndrom"
Die Zero wird bei Onda als 1.Dzd 2.Kolonne verbucht, um die Symmetrie des Tableau zu wahren. Um den Sinn des 1.Diagrammes noch einmal zu erklären, machen wir uns nochmals klar, daß bei Wiederholung des im vorigen Coups gefallenen Dutzends eine Serie entstanden ist und darum auf dem ersten Diagramm also der Favorit immer mit einer 1 verbucht wird. Wenn das älteste Dutzend gezogen wird, wird dieses mit einer 3 im Diagramm vermerkt. Wenn also die 3 auf dem Diagramm in Serie erscheint, sehen wir auf einem Blick, daß Ausbleiber in Serie kommen. Mit der 2 wird immer das in der Mitte erschiene Dutzend sichtbar gemacht, eine große Hilfe in Beurteilung der Satzsituation. Auf dem ersten Diagramm entstehen wieder Favoriten, Restanten usw., genau wie auf der Originalpermanenz. So kann es natürlich passieren, daß auf der Originalpermanenz keine Satzmöglichkeiten zu finden sind auf Grund von keiner erkennbaren Konstanz, während auf dem 1. Diagramm sich wunderbar klare Signale zeigen. Wenn aber hier auch nicht? Warum nicht noch mehr Diagramme erstellen, ein neues Diagramm 2 von Diagramm 1? Und ein neues Diagramm 3 von Diagramm 2? Onda schlägt neben der Originalpermanenz die Führung von drei weiteren Diagrammen vor. Um noch einmal die Buchungstechnik zu erklären, eine Permanenz in die Diagramme zerlegt mit Kommentaren. Vorab möchte ich bemerken, daß man nur ein neues Diagramm beginnen kann, wenn auf der letztgebuchten Reihe schon zwei verschiedene Dutzende und zwei verschiedene Kolonnen erschienen sind. Permanenz Hohensyburg, 1.02.1998 Tisch 5 zerlegt in Kommentaren
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2 Mar 2002, 13:58
Beitrag
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Wenn sich nun in einer Reihe eine positive Leitzahl zeigt, würde das bedeuten, daß man auf dieser Reihe bei Bespielen derselben gewonnen hätte bei einfachem Nachsetzen der jeweils letzgefallenen Chance. Onda empfiehlt, erst drei zusammenhängende Treffer abzuwarten, und dann auf diesem Chancenpaar zu setzen - natürlich nur bei positiver Leitzahl. Bei jedem Fehlversuch sollte man abwarten, bis wieder ein neuer Treffer entsteht und dann weitersetzen. Wenn eine Reihe negative Resultate bringt, die Leitzahl der Reihe abfällt, sollte man auf eine andere Reihe wechseln, die eine positive Leitzahl ausweist. Doch Onda zeigt in seinen Studien noch einen anderen, auch sehr interessanten Aspekt: Es ist ein Satz auf zwei Carres, welche aus den Schnittpunkten der Dutzenden und Kolonnen entstehen. Um das zu definieren, schauen wir uns in dem vorher gezeigtem Buchungsbeispiel den Coup 19 an. Hier fällt die 19 und in den Buchungsreihen sehen wir 21 13 13 13. Es werden also nur 2 Schnittpunkte angesprochen: 21 = 13 16 19 21 und 13 = 3 6 9 12. Onda glaubt, daß bei diesen Konstellationen sehr oft diese Cheveaux auf der Urreihe in den nächsten 4 Coups erscheinen. Er empfiehlt, einen Coup abzuwarten, und wenn dann keines der Cheveaux erschienen ist, diese bis zu einem Treffer in den nächsten drei Coups auf der Urreihe zu setzen. Wenn in den nächsten drei Coups keines der Cheveaux erscheint, zählt das mit zwölf Minusstücken als Teilplatzer. In unserem Beispiel erscheint im Coup 21 mit der 6 eines der Carres und wir erhalten mit dem Satzstück 18 Stücke, nach Abzug des einen Stückes für den Tronc stehen wir mit 13 Stücke Nettoplus. Doch bei Coup 21 sind wieder neu drei Reihen gleich mit 13 13 22 13 mit der 22 dazwischen, also einmal abwarten und ab Coup 23 wieder die Cheveaux 3-6; 9-12 und 14-17; 20-23 setzen. Es erscheint sofort die 3, wir haben erneut 13 Nettostücke gewonnen. In Coup 24 erscheint mit der 32 die 32 33 32 32, also 3x 32=26-29; 32-35 und die 33 = 27-30; 33-36. Coup 25 warten, nun 3x setzen; Teilplatzer = Minus 12. Das totale Ergebnis bis hierhin beträgt nun noch Plus 14. Coup 31: Mit der 2 sehen wir 12 12 12 21. Hier kommt nun eine Besonderheit: da Onda die Zero als 12 verbucht, müssen wir nun auch bei 12 drei Stücke setzen: 0-2; 2-5; 5-11. 21 heißt: 13-16; 19-22 setzen: wir setzen nach dem Wartecoup 32 nun also 5 Stücke aus, haben allerdings dann auch den Vorteil, wenn die 2 fällt einen Doppeltreffer zu erhalten. Bei dem Wartecoup fällt die 29 und die Buchung lautet: 32-32-32-31, also schon wieder ein neuer Satz. Bei dem Wartecoup für 32 und 31 fällt die 11, Treffer mit 12. Wir erhalten 12 Nettoplusstücke, Gesamtstand nun 14 + 12= 26 Plus . Ab Coup 35 setzen wir nun 25-28;31-34 und 26-29;32-35. In Coup 36 Treffer mit der 35; erneut 9 Nettoplus; Gesamtstand nun 35 Plus . Coup 38: die 21 bringt 23-33-33-33. Nach dem Wartecoup Coup 39 setzen wir 3x 15-18; 21-24 und 27-30; 33-36. In Coup 42 treffen wir mit der 15 eines der Cheveaux 23 und erhalten weitere 5 Nettoplusse, Gesamtstand nun 40 Plus . In Coup 54 fällt die 29; das bedeutet 32-32-13-32. Wartecoup 55; nun setzen wir 3-6;9-12 und 26-29; 32-35. Teilplatzer, Minus 12; Gesamtstand nun 28 Plus . Nun folgt keine Satzgelegenheit mehr! Ich spiele diese Variante auch nicht immer fortwährend sondern auch nur sporadisch, so etwa nach dem Motto: Irgend etwas klappt immer.
Nun zurück zu den Diareihen: Wenn ich diese nun auch nach den verschiedenen RC-Figuren wie Schmetterlinge, Muster, Zweiertakt usw. untersuche, erhalte ich mehr spielbare, einwandfreie Satzgelegenheiten als auf der Originalpermanenz, ich bilde mir wenigstens ein, die "Rosinen" aus dem Roulettekuchen besser zu erkennen und herauspieken zu können. Natürlich muß man keine drei Diareihen bilden, man kann auch nur eine oder zwei buchen. Wenn man drei oder sogar noch mehr buchen will, kann man auch jeden zweiten Coup nehmen, dann gerät man nicht in Zeitnot. Wenn ich in Bad Ems bin, kommt es auch öfters vor, daß kein normaler französischer Roulettetisch geöffnet wird, um Personal zu sparen. Es gibt dann einen Tisch, auf dem man nur die Dutzende und keine Kolonnen setzen kann. Hier kann man dann nur die Dutzende als Dias buchen und hat damit wieder genügend Sätze. Noch ein kleines Problem möchte ich hier erwähnen: "Das Rückübersetzen!" Was verstehe ich darunter? Angenommen, ich möchte in dem 3. Dia im nächsten Coup eine zwei auf der Dutzendseite haben, was muß ich dann auf der Urpermanenz setzen, wie muß ich also "rückübersetzen?" Hierzu wieder ein Beispiel:
Ich möchte bei Coup 52 auf der letzten Reihe bei dem Dutzend eine 1 haben? Auf der Reihe davor steht an der Stelle 1 ebenfalls eine 1, also sehe ich in der Reihe davor nach was hier an der 1. Stelle steht , das ist eine 3.Nun sehe ich in der Urreihe nach, was hier an 3. Stelle (Restante) steht; es ist eine 2, also muß ich das 2. Dutzend setzen, wenn ich auf der letzten Reihe im Dutzend eine 1 haben will. Noch ein Beispiel: Ich möchte in Coup 54 in der letzten Diareihe auf der Kolonnenbuchung statt der 2 eine 3 haben? In der Reihe davor steht an Stelle 3 eine 2, ( an 1. Stelle die 3, an zweiter Stelle die 1, da die folgende drei nur als Wiederholung der Stelle 1 angesehen wird, zählt sie nun nicht mehr und an dritter Stelle die 2. In der Reihe davor muß ich also folglich an der 2. Stelle nachsehen, hier steht eine 1, also muß ich auf der Originalpermanenz die erste Stelle- hier eine 2- die 2. Kolonne setzen, um auf der letzten Diareihe eine 3 zu bekommen. Wenn man das ein bißchen übt, beherrscht man das Rückübersetzen schlußendlich im Schlaf und hat technisch gesehen hierbei keine Schwierigkeiten. Wenn jemand die Ondabuchung zu schwierig erscheint, kann er das ohne weiteres weglassen, man wird trotzdem gewinnen. Ich möchte es nur als Anregung verstanden wissen. Wie ich schon an anderer Stelle angemerkt habe, kann ein erfolgreiches Spiel nur auf Favoriten gelingen, Voraussetzung dafür ist eine rechtzeitige Erkennung derselben. Solange sich meine hellseherischen Fähigkeiten in Grenzen halten, mit denen laut eigenen Aussagen so viele Casinobesucher ausgestattet sind ( "Jetzt kommt die 9, die kommt immer nach der 21, das mußt Du setzen, ich habe leider mein ganzes Geld schon verloren, sonst würde ich das sofort selber spielen"), bin ich auf andere Hilfsmittel angewiesen. Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Häufigkeiten des Erscheinens der Dutzende und Kolonnen in einer Tabelle darzustellen, die ich nun im Einzelnen erläutern möchte. |
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2 Mar 2002, 14:02
Beitrag
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Bei allen Verfahren, die ich jetzt vorstellen werde, ist es notwendig, die Dutzende und Kolonnen wie gewohnt mit dem Eintrag in die jeweilige Dutzend- oder Kolonnenspalte zu verbuchen. Wir legen außerdem noch zwei respektive vier, sechs oder acht weitere Buchungsstränge jeweils für Dutzende oder Kolonnen an. Hier gibt es nun verschiedene Möglichkeiten:
A: Ich verbuche das gefallene Dutzend und die gefallene Kolonne mit einem Kreuz in den zwei zusätzlich angelegtem Buchungssträngen. Das jeweils führende Dutzend oder die an der Spitze liegende Kolonne markiere ich mit einem Textmarker in roter Farbe, so daß ich immer erkennen kann, welches Dutzend oder welche Kolonne vorläuft und wann ein Führungswechsel stattfindet. So kann man auch leicht häufige Wechsel oder langfristige Favoriten erkennen. Ab Coup 19 buchen wir in den insgesamt nun vier Buchungssträngen weiter und legen zwei neue Zählstränge an, um ab Coup 19 noch bessere Übersicht über Restanten und Favoriten zu bekommen. Ich habe eine von mir mitgeschriebene Permanenz aus der Spielbank Bad Ems, Tisch 2 vom 13. August 1998 einmal nach diesen Gesichtspunkten verbucht und füge diese nun als Schaubild Nr. 1 zu diesem Thema an. [dohtml] <TABLE BORDER="0" CELLPADDING="0" CELLSPACING="0"><TR><TD> </TD></TR><TR><TD> </TD></TR><TR><TD> </TD></TR></TABLE>[/dohtml] |
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| Vereinfachte Darstellung | Aktuelles Datum: 1 Aug 2010 - 09:15 |